Stresemanns Erfolg in der Ruhrkrise und dessen Bedeutung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
310 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638044554
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Der Ruhrkampf 1923, Sprache: Deutsch, Abstract: Gustav Stresemann gilt als der erste deutsche Staatsmann seit Bismarck, der eine konzeptionelle und erfolgreiche Aussenpolitik betrieben hat.
Was aber war Stresemanns Konzept und in welcher Hinsicht hatte er Erfolg?
Dieser Frage will die hier vorgelegte Arbeit im Rahmen des Proseminars "Der Ruhrkampf 1923" nachgehen. Untersucht werden soll der Weg von jenem Ruhrkampf bis zur Londoner Konferenz im ersten Amtsjahr von Gustav Stresemann als Aussenminister des Deutschen Reiches zwischen August 1923 und August 1924. Um Stresemanns Wirken in diesem Jahr fundiert einschätzen zu können, sollen zuvor folgende Aspekte analysiert werden:
1. Eine Untersuchung der Zeitspanne vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zu Stresemanns Amtsantritt soll die Voraussetzungen, in denen er agieren konnte und musste, erschliessen. Hierbei werden zwei Schwerpunkte gesetzt: Die aus dem Verlangen der Siegermächte nach umfassender Wiedergutmachung resultierende Reparationsfrage und die nach Sprengung der Vorkriegsordnung offene Bündnisfrage. These dieser Arbeit ist, dass diese beiden Fragen zur französischen Ruhrbesetzung führten. Eine kurze Betrachtung der ersten Phase der Ruhrkrise, in der Stresemann noch nicht an entscheidender Stelle beteiligt war, also des halben Jahres zwischen dem Jahreswechsel 1922/ 1923 und dem August 1923, soll dann die konkrete Situation zu Stresemanns Amtsantritt und ihre Dramatik verdeutlichen.
2.Eine Skizzierung der grundlegenden Überlegungen und Strategien des Aussenpolitikers Stresemann soll herausarbeiten, dass Stresemann den Zangengriff von Frankreich und Polen anders lösen wollte, als es in Deutschland bis dahin diskutiert wurde, und dass er daher die Reparations- und Ruhrkampffrage bei aller Empörungsrhetorik, an der auch er sich beizeiten beteiligte, kooperativ lösen musste.
Ziel dieser Arbeit ist es, zu bewerten, inwieweit Gustav Stresemann in seiner Anfangszeit als Leiter der deutschen Aussenpolitik die Situation für das Deutsche Reich grundlegend veränderte. Ein kurzer Ausblick auf die Zeit nach der Londoner Konferenz soll schliesslich die Nachhaltigkeit dieser Veränderung von 1923/1924 dokumentieren.
Was aber war Stresemanns Konzept und in welcher Hinsicht hatte er Erfolg?
Dieser Frage will die hier vorgelegte Arbeit im Rahmen des Proseminars "Der Ruhrkampf 1923" nachgehen. Untersucht werden soll der Weg von jenem Ruhrkampf bis zur Londoner Konferenz im ersten Amtsjahr von Gustav Stresemann als Aussenminister des Deutschen Reiches zwischen August 1923 und August 1924. Um Stresemanns Wirken in diesem Jahr fundiert einschätzen zu können, sollen zuvor folgende Aspekte analysiert werden:
1. Eine Untersuchung der Zeitspanne vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zu Stresemanns Amtsantritt soll die Voraussetzungen, in denen er agieren konnte und musste, erschliessen. Hierbei werden zwei Schwerpunkte gesetzt: Die aus dem Verlangen der Siegermächte nach umfassender Wiedergutmachung resultierende Reparationsfrage und die nach Sprengung der Vorkriegsordnung offene Bündnisfrage. These dieser Arbeit ist, dass diese beiden Fragen zur französischen Ruhrbesetzung führten. Eine kurze Betrachtung der ersten Phase der Ruhrkrise, in der Stresemann noch nicht an entscheidender Stelle beteiligt war, also des halben Jahres zwischen dem Jahreswechsel 1922/ 1923 und dem August 1923, soll dann die konkrete Situation zu Stresemanns Amtsantritt und ihre Dramatik verdeutlichen.
2.Eine Skizzierung der grundlegenden Überlegungen und Strategien des Aussenpolitikers Stresemann soll herausarbeiten, dass Stresemann den Zangengriff von Frankreich und Polen anders lösen wollte, als es in Deutschland bis dahin diskutiert wurde, und dass er daher die Reparations- und Ruhrkampffrage bei aller Empörungsrhetorik, an der auch er sich beizeiten beteiligte, kooperativ lösen musste.
Ziel dieser Arbeit ist es, zu bewerten, inwieweit Gustav Stresemann in seiner Anfangszeit als Leiter der deutschen Aussenpolitik die Situation für das Deutsche Reich grundlegend veränderte. Ein kurzer Ausblick auf die Zeit nach der Londoner Konferenz soll schliesslich die Nachhaltigkeit dieser Veränderung von 1923/1924 dokumentieren.
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