Die reziproke Entfaltung des Ich und der ,Parola' in Ungarettis "L'Allegria"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
304 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638050708
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität zu Köln, Veranstaltung: Italienische Lyrik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit Ungarettis Kriegstagebuch L'Allegria und wird zeigen, dass Ungarettis Dichtung über die Ambitionen, eine schöne Biographie zu hinterlassen, hinausgeht und das Ich im Dichtungsprozess zu sich selbst findet, d.h. seine Identität entfalten bzw. erneuern kann. Dichtung ist somit eng gekoppelt an das individuelle Erleben, in der L'Allegria insbesondere die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges. Jene Bewusstwerdung seiner selbst in der Dichtung setzt jedoch auf der formalen Ebene eine Erneuerung der ,Parola' voraus. Ohne eine solche Neuentdeckung bzw. Befreiung des Wortes ist die Entfaltung des Ich nicht möglich. Wir werden also sehen, dass Lyrik als Autobiographie und die ,Poetica della Parola' in Ungarettis L'Allegria in einem reziproken Verhältnis zueinander stehen.
Dafür werde ich zunächst auf die Allegria als biographischen Zyklus eingehen, um anschliessend Ungarettis innovativen Stil in Bezugnahme auf Alfred Noyer-Weidners Aufsatz "Zur Frage der ,Poetik des Wortes' in Ungarettis L'Allegria" zu erläutern. Exemplarisch dafür werde ich I Fiumi und Girovago analysieren. Schliesslich werde ich die daraus resultierende Rolle des Dichters und jene des Lesers und ihr Verhältnis zueinander untersuchen und darüber reflektieren, ob Ungarettis Dichtung, indem sie sich auf Selbstfindung und Neusemantisierung bezieht, nicht einen gewissen Ausschluss des Lesers impliziert und letztendlich im Narzissmus des Dichters mündet.
Dafür werde ich zunächst auf die Allegria als biographischen Zyklus eingehen, um anschliessend Ungarettis innovativen Stil in Bezugnahme auf Alfred Noyer-Weidners Aufsatz "Zur Frage der ,Poetik des Wortes' in Ungarettis L'Allegria" zu erläutern. Exemplarisch dafür werde ich I Fiumi und Girovago analysieren. Schliesslich werde ich die daraus resultierende Rolle des Dichters und jene des Lesers und ihr Verhältnis zueinander untersuchen und darüber reflektieren, ob Ungarettis Dichtung, indem sie sich auf Selbstfindung und Neusemantisierung bezieht, nicht einen gewissen Ausschluss des Lesers impliziert und letztendlich im Narzissmus des Dichters mündet.
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