Städtenetzwerke als globale Hierarchie und als Koordinationsmechanismus - Ein Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
733 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638007825
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: "Verheissung und Verdammnis - Stadt als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Theorie", Sprache: Deutsch, Abstract: Populär, inflationär, alltäglich - drei Worte, die bei der Charakterisierung des Siegeszuges eines Begriffes häufig zu vernehmen sind: Gemeint ist der des Netzwerkes. ,Netzwerk' als Begriff ist populär, weil er scheinbar so zutreffend gesellschaftliche Strukturen und Prozesse heutiger Zeit beschreibt. Wegen vielfältiger Einsatzmöglichkeiten kann tatsächlich gelegentlich der Eindruck inflationärer Verwendung entstehen und dies hängt auch mit dem dritten Merkmal zusammen, der inzwischen zu konstatierenden weitgehenden Alltäglichkeit des Begriffs. Vom Computer- bis zum Beziehungsnetzwerk, insbesondere innerhalb jüngerer Generationen ist ,Netzwerk' zumindest sprachlich zur Normalität geworden.
Eng verbunden ist die Konjunktur von ,Netzwerk' mit einem weiteren Begriff, der inzwischen zahlreiche gesellschaftliche und politische Diskurse prägt (um nicht zu sagen dominiert) - dem der Globalisierung. Allgemein kann Globalisierung als "auf die Ausweitung, auf die Zunahme und Ausdehnung der Verbindungen zwischen verschiedenen Regionen und/oder gesellschaftlichen Kontexten" gerichtet verstanden werden. Demzufolge beschäftigen sich gerade Soziologie und Politikwissenschaft seit einiger Zeit damit, inwieweit Globalisierung eine Modifikation zentraler sozialwissenschaftlicher Kategorien und Perspektiven erfordert. Wenn in diesem Zusammenhang mögliche Umorientierungen in Bezug auf einen eher an Ökonomie, Politik und Kultur ausgerichteten Gesellschaftsbegriff diskutiert werden, so muss angesichts der im Verständnis von ,Globalisierung' inkludierten grenzüberschreitenden Interaktionen auch die Frage nach neuen Raumbezügen gestellt werden. "The concept of globalization represents an important shift in transmuting this temporality into a spatial framework."
Insofern ist es dem Globalisierungsdiskurs mit zu verdanken, dass sich das bislang anzutreffende, der Geographie entlehnte chorische Denkmuster vom Raum als Objekt und als "Container" von Gesellschaft auf dem Rückzug befindet. Schwerwiegende Auswirkungen hat diese De- und anschliessende Rekonstruktion des bisherigen Raumverständnisses auf die Stadt als Objekt sozialwissenschaftlicher Reflexion.
Eng verbunden ist die Konjunktur von ,Netzwerk' mit einem weiteren Begriff, der inzwischen zahlreiche gesellschaftliche und politische Diskurse prägt (um nicht zu sagen dominiert) - dem der Globalisierung. Allgemein kann Globalisierung als "auf die Ausweitung, auf die Zunahme und Ausdehnung der Verbindungen zwischen verschiedenen Regionen und/oder gesellschaftlichen Kontexten" gerichtet verstanden werden. Demzufolge beschäftigen sich gerade Soziologie und Politikwissenschaft seit einiger Zeit damit, inwieweit Globalisierung eine Modifikation zentraler sozialwissenschaftlicher Kategorien und Perspektiven erfordert. Wenn in diesem Zusammenhang mögliche Umorientierungen in Bezug auf einen eher an Ökonomie, Politik und Kultur ausgerichteten Gesellschaftsbegriff diskutiert werden, so muss angesichts der im Verständnis von ,Globalisierung' inkludierten grenzüberschreitenden Interaktionen auch die Frage nach neuen Raumbezügen gestellt werden. "The concept of globalization represents an important shift in transmuting this temporality into a spatial framework."
Insofern ist es dem Globalisierungsdiskurs mit zu verdanken, dass sich das bislang anzutreffende, der Geographie entlehnte chorische Denkmuster vom Raum als Objekt und als "Container" von Gesellschaft auf dem Rückzug befindet. Schwerwiegende Auswirkungen hat diese De- und anschliessende Rekonstruktion des bisherigen Raumverständnisses auf die Stadt als Objekt sozialwissenschaftlicher Reflexion.
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