Brennpunkt Paränese - Zur intendierten Einheit des Muspilli
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
180 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638268578
Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: sehr gut (1,0), Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar 'Kleinere althochdeutsche Dichtungen', Sprache: Deutsch, Abstract: Als das "verzweifeltste Stück der althochdeutschen Litteratur" ist das 'Muspilli' nicht zuletzt deswegen bezeichnet worden, weil an der textuellen Einheit mit Blick auf sowohl formale als auch gehaltliche Inkohärenz immer wieder gezweifelt werden musste. Karl Müllenhoff betont, dass der Verfasser nicht epische Einheit, sondern dogmatische Effektivität intendiert habe, kurz, dass es sich nicht um eine Erzählung, sondern um eine Homilie handelt, also um eine in Anlehnung an einen geistlichen Text formulierte Moralpredigt. Gustav Ehrismann spricht von 'Paränese', d.h. von einer Mahnpredigt. Auch wenn man sich auf diese gattungstheoretische Prämisse einigt, bleiben allerdings Sprungstellen und Brüche bestehen, die selbst durch textkosmetische Eingriffe nicht zu beseitigen sind. Die Arbeit zeigt die Bedingungen einer möglicherweise intendierten Einheit des 'Muspilli' unter Berücksichtigung dieser Sprungstellen auf. Geprüft wird, ob Organisation, Form und Gehalt des 'Muspilli' im Brennpunkt der Paränese gebündelt werden können, ob und inwieweit Paränese formal-stilistisch bzw. rhetorisch-argumentativ als fokussierendes Agens fungiert.
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