Praktische Ansätze zur Verringerung der Bestandshaltung in Lieferketten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
408 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638245166
Fachpublikationen. Die damit verbundenen Ziele sind im Allgemeinen die
Reduzierung der Durchlaufzeiten, die Verringerung der Bestände und die Erhöhung
der Liefertreue1. Es wird deutlich, dass die Lagerpolitik und alle damit verbundenen
Aktivitäten eine ganz entscheidende Rolle im Konzept des SCM spielen. Neben der
Relevanz der Lagerhaltung für die Unternehmensführung steigt auch die Intensität
von Handels- und Transportaktivitäten durch die Globalisierung und Trends wie den
der immer geringer werdenden Fertigungstiefe im Automobilbau. Daraus folgt, dass
ein Unternehmen über eine Optimierung seiner Lagerhaltungsaktivitäten und die
damit verbundenen geringeren Aufwendungen (z.B. i.S.d. Kapitalbindung oder des
Organisationsaufwandes) beträchtliche Einsparungen realisieren und seine
Wettbewerbssituation deutlich verbessern kann.
Ein Phänomen der betrieblichen Lagerhaltung in der Gegenwart ist der "Bullwhip-"
oder Peitscheneffekt2. Er beschreibt die Zunahme der Bestandsvalenz in
vorgelagerten Fertigungsstufen. Steigt die Nachfrage beim Einzelhändler, so erhöht
der Lieferant seinen Lagerbestand um auf die veränderte Nachfrage zu reagieren.
Spätestens in der dritten Stufe der Lieferkette führt dieses Verhalten zu stark
überhöhten Lagerbeständen, da den vorgelagerten Unternehmen der kausale
Zusammenhang für die Absatzschwankungen nicht mehr deutlich wird und sie
unnötige Sicherheitsbestände aufbauen.
Es verwundert also nicht, dass die Optimierung der Lagerhaltung sowohl von den
wirtschaftenden Unternehmen als auch den forschenden Einrichtungen in der
Bundesrepublik vorangetrieben wird. Diese Seminararbeit soll ein Beitrag hierzu
sein, indem sie praktische Ansätze zur Verringerung der Bestände in den
Unternehmen aufzeigt, indem sie sich absetzt von Schlagwörtern wie "Integration"
oder "Flexibilität", Handlungsalternativen aufzeigt und konkrete
Handlungsanweisungen gibt.
1 Vgl. Hans Corsten / Ralf Gössinger, Einführung in das Supply Chain Management, Oldenbourg, S.
95
2 Vgl. Joachim Käschel, Vorlesungskript IBL IV, TU Chemnitz, Wintersemester 03/04
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