Ontologische Perspektiven - Unsere Sicht auf Gegenstände und ihre Teile
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
550 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638246446
Beschreibungen des Seienden einmal als dreidimensionale Ent itäten und ein
anderes Mal als vierdimensionale Entitäten zu leisten. Dazu werden nach einer generellen
Einführung in die Ontologie und ihre wichtigsten Begriffe sowie nach einer Klärung der
Grenzen dieser Arbeit (Kapitel 1) zunächst die sich scheinbar ausschliessenden Beschreibungen
dessen, was ist, zuerst als dreidimensionale Entitäten (Kapitel 2) und danach als vierdimensionale
Entitäten (Kapitel 3) vorgestellt und diskutiert. Hierbei werden im Fall des Dreidimensionalismus
die Probleme der diachronen Identität dargestellt und im Fall des Vierdimensionalismus
die Raum-Zeit Analogie sowie der sich ergebende Objekt- oder Gegenstandsbegriff
problematisiert.
Über die Vorstellung der konkurrierenden Beschreibungen des Seienden hinaus wird es
für eine Kombination derselben notwenig sein, die in letzter Zeit zunehmend an Beachtung
gewinnende Theorie der Ganzen und ihrer Teile, die Mereologie, in ontologisch interessanter
Weise vorzustellen und einige Kritikpunkte an ihr zu formulieren (Kapitel 4).
Nach dieser Bereitung des Feldes, so wie es sich in der Literatur darstellt, wird es mö glich
sein, die hier zunächst nur angekündigte Unterschiedlichkeit der jeweiligen Perspektiven
zu erläutern und die konkurrierenden Beschreibungen dessen, was ist, in einer Beschreibung
zu integrieren (Kapitel 5). Hierbei wird dafür zu argumentieren sein, dass sich durch eine solche
Kombination des Dreidimensionalismus und des Vierdimensionalismus die in den Kapiteln
2, 3 und 4 dargestellten Probleme nicht mehr ergeben, sowie dafür, dass einige ontologische
Probleme einer Lösung zugeführt werden können.
Es ist ersichtlich, dass die eingangs gestellten Fragen nicht oder zumindest nicht in dem
klaren, erwünschten Sinn beantwortet werden. Stattdessen werden Antworten auf folgende
Fragen vorgeschlagen:
1. Wann ist etwas ein Gegenstand? Was macht etwas zu einem Gegenstand?
2. Was heisst es, von einem Ding auszusagen, es ve rändere sich und bliebe doch es selbst?
3. Wie ist das Verhältnis zwischen einem Ganzen und seinen Teilen ontologisch einzuordnen? [...]
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