Buchanalyse von Guenther Feustels "Ein Indio darf den Tag nicht verschlafen" Dritte Welt im Kinder- und Jugendbuch
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.05.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
173 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638378116
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: keine Benotung, Universität Münster (Institut für deutsche Sprache, Literatur und ihre Didaktik), Veranstaltung: Problemorientierte Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll das Buch "Ein Indio darf den Tag nicht verschlafen" von Günther Feustel vorgestellt werden und seinen Gebrauch für den Literaturunterricht in der Grundschule diskutiert werden.
Das Buch beinhaltet eine realistische Geschichte, die in Bolivien spielt, und gehört der Gattung der problemorientierten Kinder- und Jugendliteratur an.
Zentrale Frage im Folgenden ist, ob es sinnvoll ist, die recht behüteten und deutschen Grundschulkinder mit der Realität vieler lateinamerikanischer Kinder zu konfrontieren. Der Behandlung dieses Themas wird oft mit Unverständnis begegnet: "Thema Dritte Welt in der Grundschule? Ist das nicht ein bisschen früh und zu hart für die Kinder?" Ich bin nicht dieser Ansicht. In der Dritten Welt müssen 100 Millionen Kinder (oder auch mehr) schwer arbeiten - kann man da unseren Kindern nicht zumindest die Information darüber zumuten? Möglicherweise haben viele Kinder auch schon Dokumentationen - die vielleicht hauptsächlich für Erwachsene gedacht waren - im Fernsehen gesehen und müssen allein einen Weg finden, die Informationen zu verarbeiten. Aufgrund der multimedialen Informationsflut, die heutzutage auf die Kinder einströmt, wird es immer wichtiger, viele Themen früher - aber kindgerecht aufzuarbeiten. Ein Thema davon ist "Dritte Welt".
Das Buch beinhaltet eine realistische Geschichte, die in Bolivien spielt, und gehört der Gattung der problemorientierten Kinder- und Jugendliteratur an.
Zentrale Frage im Folgenden ist, ob es sinnvoll ist, die recht behüteten und deutschen Grundschulkinder mit der Realität vieler lateinamerikanischer Kinder zu konfrontieren. Der Behandlung dieses Themas wird oft mit Unverständnis begegnet: "Thema Dritte Welt in der Grundschule? Ist das nicht ein bisschen früh und zu hart für die Kinder?" Ich bin nicht dieser Ansicht. In der Dritten Welt müssen 100 Millionen Kinder (oder auch mehr) schwer arbeiten - kann man da unseren Kindern nicht zumindest die Information darüber zumuten? Möglicherweise haben viele Kinder auch schon Dokumentationen - die vielleicht hauptsächlich für Erwachsene gedacht waren - im Fernsehen gesehen und müssen allein einen Weg finden, die Informationen zu verarbeiten. Aufgrund der multimedialen Informationsflut, die heutzutage auf die Kinder einströmt, wird es immer wichtiger, viele Themen früher - aber kindgerecht aufzuarbeiten. Ein Thema davon ist "Dritte Welt".
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