Die Außenpolitik Prinz Eugens 1710-1714
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.11.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
668 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638323000
Um seinen Staat vor dem Untergang zu bewahren, war Ludwig XIV. bereit, sich einem Frieden auf dieser Grundlage zu unterwerfen. Die Forschung hat immer wieder darauf hingewiesen, dass 1709 ein derartig konzipierter ,Siegfrieden' vor allem deswegen nicht zu Stande gekommen ist, da die Alliierten mit einem Zusatzartikel ihre Forderungen überspannten. Die Klausel verlangte, Ludwig solle sich verpflichten, die Räumung Spaniens falls notwendig gegen seinen Enkel Philipp auch mit Waffengewalt durchzusetzen. Auch die Verhandlungen in Gertruidenburg im darauffolgenden Jahr blieben ohne Ergebnis. Frankreich war trotz aller Not gewillt, den Kampf fortzusetzen.
Während Habsburg und Holland auf eine baldige Niederwerfung Frankreichs drängten, löste das Scheitern der Gertruidenburger Verhandlungen in England bittere Enttäuschung aus. Indem die Tories die spezifisch englischen Interessen gegenüber denen der Allianzpartner hervorhob und in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken konnte, England kämpfe in erster Linie für die Interessen der Kontinentalmächte, schlug sie aus der wachsenden Kriegsmüdigkeit Kapital. Der Tory-Sieg bei den Parlamentswahlen im Oktober 1710 spiegelte diesen Stimmungswandel wider.
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