Gerbert von Aurillac und seine Begeisterung für die Antike
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
343 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638006163
Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Otto III., Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bewunderung Gerberts von Aurillac, dem wichtigsten Lehrer Ottos III., für Boethius und die Wissenschaften deutet eine Seite Gerberts an, deren Untersuchung Aufgabe dieser Arbeit sein soll: seine Begeisterung für die Antike. Dabei ist der erste wichtige Aspekt die Frage, woher das Interesse Gerberts für die Antike überhaupt stammt. Hierzu gilt es, auf seine Schüler- und Lehrlingszeit einzugehen, deren Ende wohl mit Gerberts Reise nach Rom angesetzt werden kann. Zudem wird herausgearbeitet, wie sich dieses Interesse während Gerberts zweijährigem ersten Romaufenthalt sowie vor allem bei seinen Stationen in Reims und Bobbio entwickelte, wo dieser Prozess durch die dortigen günstigen Voraussetzungen unterstützt wurde. Im folgenden wird die Arbeit Gerberts als Lehrer und Wissenschaftler behandelt, um zu zeigen, inwieweit Gerbert seine Umwelt beeinflusst hat. In einem eigenen Kapitel wird - aus chronologischen Gründen nach der Bearbeitung der Tätigkeit Gerberts als Wissenschaftler - auf seine Rolle in der Beziehung zu Otto III. eingegangen, da gerade hier seine Begeisterung für die Antike und ihre Ausstrahlung, die diese entwickelte, zum Ausdruck kamen. Schliesslich wird gesondert auf die persönlichen Briefe Gerberts eingegangen, da sich in seiner Grammatik, seiner Wortwahl und seinem Stil wie in seiner Verwendung von Zitaten, seinen persönlichen Gefühlen und auch seinem Drang zur Beschaffung von Werken antiker Autoren seine Vertrautheit mit der antik-klassischen Kultur ausdrückt.
Mit der dargelegten Gliederung soll versucht werden, alle ausserhalb der Politik liegenden Bereiche des Lebens Gerberts in Hinblick auf die Fragestellung dieser Arbeit zu untersuchen. Denn eine Behandlung der Frage nach eben den politischen Zielsetzungen Gerberts, die das Problem der Renovatio Imperii Romanorum, des römischen Erneuerungsgedankens, aufwerfen würde, kann hier nicht erfolgen.
Mit der dargelegten Gliederung soll versucht werden, alle ausserhalb der Politik liegenden Bereiche des Lebens Gerberts in Hinblick auf die Fragestellung dieser Arbeit zu untersuchen. Denn eine Behandlung der Frage nach eben den politischen Zielsetzungen Gerberts, die das Problem der Renovatio Imperii Romanorum, des römischen Erneuerungsgedankens, aufwerfen würde, kann hier nicht erfolgen.
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