Alkoholismus und Selbsthilfegruppen, dem Erfolg der Anonymen Alkoholiker (AA) auf der Spur
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
01.04.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
105 (Printausgabe)
Dateigröße
1414 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783638364225
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg), 58 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ich persönlich habe immer Therapien abgelehnt. (...) Sie bringen absolut nichts. Und zwar weil es nur der Kopf ist ... der [Therapeut] kann mir ja gar nicht helfen, denn vom Verstand her weiss ich so viel wie der, also ohne angeben zu wollen. Der kann mir auch nichts anderes sagen, als leben sie im Jetzt oder im Hier und Heute und machen sie das Wichtigste zuerst, also alles, was ich in den Gruppen auch höre."
(Interviewpartner A, 61 Jahre alt, seit 27 Jahren trocken)
Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum in der Welt. Pro Jahr sterben daran schätzungsweise 70 000 Menschen (Lindenmeyer 2001, S. 36). 2,65 Millionen Menschen sind in Deutschland nach Angaben der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V. (DHS) alkoholkrank. Zwei Drittel davon sind Männer, ein Drittel Frauen und 250 000 Jugendliche und junge Erwachsene. Das sind 6,4 % der Bevölkerung ab 18 Jahren. Das Leid einer Suchterkrankung betrifft die gesamte Familie. Fünf bis sieben Millionen Angehörige sind in Deutschland lt. DHS durch die Alkoholabhängigkeit eines Familienmitgliedes betroffen.
Somit kennt fast jeder einen Menschen, der zu viel trinkt. Er ist meist hilflos, wenn es darum geht, den Alkoholkranken zur Einschränkung des Alkoholkonsums bzw. zur Abstinenz motivieren zu wollen. Ich nutzte meine Praxisphase im Studium für die intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht im Allgemeinen und Alkoholismus im Besonderen. Für die beiden Praxissemester suchte ich mir gezielt Stellen in der Psychosomatischen Klinik Bad Herrenalb und im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V., einer Einrichtung der Diakonie in Stuttgart.
In beiden Praktikastellen hatte ich die Möglichkeit, Alkoholabhängige jeden Alters nä-her kennenzulernen und mich mit ihren Bemühungen, abstinent zu werden, zu beschäftigen.
(Interviewpartner A, 61 Jahre alt, seit 27 Jahren trocken)
Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum in der Welt. Pro Jahr sterben daran schätzungsweise 70 000 Menschen (Lindenmeyer 2001, S. 36). 2,65 Millionen Menschen sind in Deutschland nach Angaben der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V. (DHS) alkoholkrank. Zwei Drittel davon sind Männer, ein Drittel Frauen und 250 000 Jugendliche und junge Erwachsene. Das sind 6,4 % der Bevölkerung ab 18 Jahren. Das Leid einer Suchterkrankung betrifft die gesamte Familie. Fünf bis sieben Millionen Angehörige sind in Deutschland lt. DHS durch die Alkoholabhängigkeit eines Familienmitgliedes betroffen.
Somit kennt fast jeder einen Menschen, der zu viel trinkt. Er ist meist hilflos, wenn es darum geht, den Alkoholkranken zur Einschränkung des Alkoholkonsums bzw. zur Abstinenz motivieren zu wollen. Ich nutzte meine Praxisphase im Studium für die intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht im Allgemeinen und Alkoholismus im Besonderen. Für die beiden Praxissemester suchte ich mir gezielt Stellen in der Psychosomatischen Klinik Bad Herrenalb und im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V., einer Einrichtung der Diakonie in Stuttgart.
In beiden Praktikastellen hatte ich die Möglichkeit, Alkoholabhängige jeden Alters nä-her kennenzulernen und mich mit ihren Bemühungen, abstinent zu werden, zu beschäftigen.
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