Die Darstellung von Heinrich, Klaus und Erika Mann in Heinrich Breloers 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman'
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
115 (Printausgabe)
Dateigröße
3668 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638350860
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität zu Köln (Deutsche Sprache und Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werde ich vor allem die Darstellung von drei Mitgliedern der Familie Mann
analysieren: Heinrich, Klaus und Erika Mann. Sie alle verbindet nicht nur der Name sondern
vor allem die schriftstellerische Tätigkeit und die künstlerische Begabung. Klaus und Erika,
als die ältesten Kinder Thomas Manns, gehören zum engsten Familienkreis. Heinrich steht als
Bruder etwas aussen vor, doch sein enges, wenn auch nicht immer gutes Verhältnis zu seinem
Bruder sowie die Tatsache, dass auch er als Schriftsteller sehr erfolgreich war, binden ihn in
den Familienkomplex mit ein. Im Zentrum der Familiensaga steht Thomas Mann, um den
herum sich die anderen Familienmitglieder formieren. Deshalb ist für die Betrachtung der
Darstellung der drei Figuren auch das Verhältnis zu Thomas Mann interessant, da er eindeutig
im Mittelpunkt der Erzählung steht.
Am Anfang meiner Ausführung steht ein kurzer Überblick über die Rezeption des Films. Der
sich daran anschliessende theoretische Teil umfasst eine Beschreibung des Doku-Dramas von
Breloer und Königstein, in der ich die Mischform aus Dokumentation und Fiktion erläutern möchte. Da über das Genre Doku-Drama noch kaum theoretische Analysen vorliegen und die
Texte, die es gibt, fast ausschliesslich von Breloer und Königstein verfasst wurden, werde ich
vor allem Betrachtungen zum Dokumentarfilm sowie zum Erzählen in Film allgemein
heranziehen.
Welches Konzept stand bei der Präsentation einer Künstlerfamilie im Vordergrund, welchen
Schwerpunkt haben Breloer und Königstein gewählt? Aus dem umfangreichen Material, das
beide über viele Jahre für diesen Film zusammengetragen haben, aus der Vielzahl an
Interviews, die geführt wurden, musste eine Auswahl getroffen werden, da die Adaptation
realer Stoffe in ein Medium immer eine Selektierung bedingt, d.h. Breloer und Königstein
mussten zwangsläufig Kürzungen und Änderungen vornehmen und sich auf ganz bestimmte
dramaturgische Merkmalsmuster festlegen. Welche Akzente der Film dadurch bekommen hat,
warum Breloer selektieren musste und welche Intention er damit verfolgt hat, das alles soll
geklärt werden. Können wir beim Film "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" von
Authentizität ausgehen oder sagt uns bereits der Vorspann, dass wir einen fiktiven Spielfilm
sehen4? [...]
4 Bereits im Vorspann steht: "Ein Film von Heinrich Breloer".
analysieren: Heinrich, Klaus und Erika Mann. Sie alle verbindet nicht nur der Name sondern
vor allem die schriftstellerische Tätigkeit und die künstlerische Begabung. Klaus und Erika,
als die ältesten Kinder Thomas Manns, gehören zum engsten Familienkreis. Heinrich steht als
Bruder etwas aussen vor, doch sein enges, wenn auch nicht immer gutes Verhältnis zu seinem
Bruder sowie die Tatsache, dass auch er als Schriftsteller sehr erfolgreich war, binden ihn in
den Familienkomplex mit ein. Im Zentrum der Familiensaga steht Thomas Mann, um den
herum sich die anderen Familienmitglieder formieren. Deshalb ist für die Betrachtung der
Darstellung der drei Figuren auch das Verhältnis zu Thomas Mann interessant, da er eindeutig
im Mittelpunkt der Erzählung steht.
Am Anfang meiner Ausführung steht ein kurzer Überblick über die Rezeption des Films. Der
sich daran anschliessende theoretische Teil umfasst eine Beschreibung des Doku-Dramas von
Breloer und Königstein, in der ich die Mischform aus Dokumentation und Fiktion erläutern möchte. Da über das Genre Doku-Drama noch kaum theoretische Analysen vorliegen und die
Texte, die es gibt, fast ausschliesslich von Breloer und Königstein verfasst wurden, werde ich
vor allem Betrachtungen zum Dokumentarfilm sowie zum Erzählen in Film allgemein
heranziehen.
Welches Konzept stand bei der Präsentation einer Künstlerfamilie im Vordergrund, welchen
Schwerpunkt haben Breloer und Königstein gewählt? Aus dem umfangreichen Material, das
beide über viele Jahre für diesen Film zusammengetragen haben, aus der Vielzahl an
Interviews, die geführt wurden, musste eine Auswahl getroffen werden, da die Adaptation
realer Stoffe in ein Medium immer eine Selektierung bedingt, d.h. Breloer und Königstein
mussten zwangsläufig Kürzungen und Änderungen vornehmen und sich auf ganz bestimmte
dramaturgische Merkmalsmuster festlegen. Welche Akzente der Film dadurch bekommen hat,
warum Breloer selektieren musste und welche Intention er damit verfolgt hat, das alles soll
geklärt werden. Können wir beim Film "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" von
Authentizität ausgehen oder sagt uns bereits der Vorspann, dass wir einen fiktiven Spielfilm
sehen4? [...]
4 Bereits im Vorspann steht: "Ein Film von Heinrich Breloer".
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