Theoretische Erklärungsansätze der Erscheinungsform Nichtsesshaftigkeit
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.08.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
114 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638296878
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1, Hochschule München (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Wohnungslosigkeit als Gegenstand der Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Verlust der Wohnung ist eine der schlimmsten Auswirkungen von Armut. "Für das Jahr 2002 schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe die Gesamtzahl der Wohnungslosen in der BRD auf 410.000 Menschen. Davon lebten 13%, also ca. 20.000 Menschen auf der Strasse, "machten Platte". 1 Sie leben in öffentlichem Raum und gleichzeitig gehören sie zu dem Teil der Bevölkerung über den die Öffentlichkeit kaum etwas weiss bzw. wissen möchte. "Dies drückt sich bereits im alltäglichen Sprachgebrauch aus, wenn Begriffe wie "Nichtsesshafte", "Obdachlose" oder "Wohnungslose" meist unreflektiert angewandt werden. Insbesondere die Bezeichnung der "Nichtsesshaftigkeit" bringt ein dahinterstehendes gesellschaftliches Problem auf den Punkt. Althergebrachte Ausdrücke wie "Penner", "Trebegänger" oder eben "Nichtsesshafte" drücken Stigmatisierungen und Vorurteile" 2 aus, wie z.B. "sind alles Alkoholiker und Arbeitsscheue". Dies ist auf die Entwicklungsgeschichte der Vorstellung vom Wohnungslosen zurückzuführen und hängt mit gesellschaftlichen Bedingungen und den sie begleitenden Erklärungsansätzen der Wissenschaft zusammen.
"Bereits im 19. Jahrhundert wurde nach ursächlichen Erklärungen für die sogenannte "Landstreicherei" gesucht." 3 Im Rahmen dieser Arbeit soll kurz auf die Problematik der Begrifflichkeiten eingegangen werden und warum andere Termini sich als adäquater erweisen. Im Anschluss werden typische Erklärungsansätze, die Wohnungslosigkeit ursächlich erklären wollen, von damals bis heute vorgestellt. Sie spiegeln auch das für die jeweilige Zeit kennzeichnende Verständnis, das diesem Personenkreis entgegengebracht wurde und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen für die Betroffenen.
"Bereits im 19. Jahrhundert wurde nach ursächlichen Erklärungen für die sogenannte "Landstreicherei" gesucht." 3 Im Rahmen dieser Arbeit soll kurz auf die Problematik der Begrifflichkeiten eingegangen werden und warum andere Termini sich als adäquater erweisen. Im Anschluss werden typische Erklärungsansätze, die Wohnungslosigkeit ursächlich erklären wollen, von damals bis heute vorgestellt. Sie spiegeln auch das für die jeweilige Zeit kennzeichnende Verständnis, das diesem Personenkreis entgegengebracht wurde und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen für die Betroffenen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung