Clemens Brentanos 'Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl' - Eine Analyse und Interpretation zu den Kategorien Zeit, Erzähltechnik und A
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
117 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638247313
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Deutsches Seminar), Veranstaltung: PS I Einführung in die Analyse von Erzählprosa, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Interpretation von Clemens Brentanos "Geschichte vom braven Kasperl
und dem schönen Annerl" setzt sich zum Ziel, gemäss der Definition von "Geschichte"1
sowohl die Begebenheiten als auch die Art des Erzählens durch die narrative Instanz zu
untersuchen. Hierbei soll dem Aspekt der Zeit besondere Aufmerksamkeit zukommen,
denn dieser wird sich als Bindeglied verschiedener Handlungsstränge und für die
Erzählweise prägend erweisen. Die erzähltechnischen Begriffe entstammen der
Terminologie Gérard Genettes. 2.1 Zeit als Oberkategorie dieser Erzähltextanalyse - Thesen
Die Geschichte bedient sich unterschiedlicher Zeitebenen, die von der Jugend Kaspers und
Annerls bis in die Gegenwart des Ich-Erzählers hineinreichen. Da diese eng mit den
narrativen Ebenen und daher mit den zugehörigen Erzählern verknüpft sind, wird Zeit zu
etwas subjektiv Wahrgenommenem: Mal wird sie nicht beachtet (Ruhe der Alten beim
Erzählen), mal könnte ihr keine grössere Bedeutung zukommen (Versuch der Rettung
Annerls durch den Ich-Erzähler) und gegen Ende zu wird sie sogar aufgehoben, indem sie
im Monument erstarrt. Über dieses subjektive Zeitempfinden der Figuren spannt sich ein
Netz von Symbolen und Dingsymbolen, welche die Erzählstränge verknüpfen, deren Beitrag zur Auflösung der Problematik dieser Erzählung und des Erzählens an sich jedoch
zweifelhaft bleibt. Im Folgenden soll nun überprüft werden, inwieweit sich diese Thesen
bewahrheiten.
1 Gerhard Kluge: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl - Text, Materialien, Kommentar,
S.52
und dem schönen Annerl" setzt sich zum Ziel, gemäss der Definition von "Geschichte"1
sowohl die Begebenheiten als auch die Art des Erzählens durch die narrative Instanz zu
untersuchen. Hierbei soll dem Aspekt der Zeit besondere Aufmerksamkeit zukommen,
denn dieser wird sich als Bindeglied verschiedener Handlungsstränge und für die
Erzählweise prägend erweisen. Die erzähltechnischen Begriffe entstammen der
Terminologie Gérard Genettes. 2.1 Zeit als Oberkategorie dieser Erzähltextanalyse - Thesen
Die Geschichte bedient sich unterschiedlicher Zeitebenen, die von der Jugend Kaspers und
Annerls bis in die Gegenwart des Ich-Erzählers hineinreichen. Da diese eng mit den
narrativen Ebenen und daher mit den zugehörigen Erzählern verknüpft sind, wird Zeit zu
etwas subjektiv Wahrgenommenem: Mal wird sie nicht beachtet (Ruhe der Alten beim
Erzählen), mal könnte ihr keine grössere Bedeutung zukommen (Versuch der Rettung
Annerls durch den Ich-Erzähler) und gegen Ende zu wird sie sogar aufgehoben, indem sie
im Monument erstarrt. Über dieses subjektive Zeitempfinden der Figuren spannt sich ein
Netz von Symbolen und Dingsymbolen, welche die Erzählstränge verknüpfen, deren Beitrag zur Auflösung der Problematik dieser Erzählung und des Erzählens an sich jedoch
zweifelhaft bleibt. Im Folgenden soll nun überprüft werden, inwieweit sich diese Thesen
bewahrheiten.
1 Gerhard Kluge: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl - Text, Materialien, Kommentar,
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