Bilder der Vergänglichkeit in der Lyrik des Andreas Gryphius
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.10.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
246 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638317986
Die auch von Hiob und den Psalmen verkündete Vergänglichkeit hält dem Menschen die Vergeblichkeit all seines Strebens, die Nutzlosigkeit von Macht, Ruhm, Geld, Wissen, Können, Schönheit und Glück, im Hinblick auf die Allmacht des Todes vor Augen und betrachtet den Tod selbst als integralen Bestandteil des Lebens.
Als wohl bedeutendsten vanitatischen Lyriker kann man Andreas Gryphius (1616- 1664) bezeichnen: Die Not des 17. Jahrhunderts hat in seiner Dichtung Spuren hinterlassen, denn als Kind seiner Zeit hatte er sehr früh das Leid von Krieg und Krankheit am eigenen Leib erfahren. Für die in der Vergänglichkeitsmetaphorik typische provozierende Gegenüberstellung von Leben und Tod in einem Bild hat er sich ein Repertoire an Motiven angeeignet, welche im Folgenden- insbesondere auch am Beispiel seiner Gedichte "Es ist alles eitel" und "Menschliches Elende" - ausgeführt werden sollen.
Des Weiteren finden die politischen und gesellschaftlichen Umstände des Barock Erläuterung, aber auch das "Carpe diem" und der Tod als Positivum werden näher beleuchtet.
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