Dynamischer Informationsgehalt von negativen Ratingevents bei Corporate Bonds - eine empirische Untersuchung am Euromarkt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
58 (Printausgabe)
Dateigröße
3942 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638343763
In letzter Zeit jedoch hat sich vermehrt Widerstand gegen die dominierende Rolle der Agenturen geregt. Durch offensichtliche Fehleinschätzungen der Bonität einzelner Schuldner und zu späte Reaktionen auf sich verändernde Bonitätsverhältnisse wurde vermehrt in Frage gestellt, ob die Einschätzungen der Agenturen richtig sind und ob diese vor allem rechtzeitig auf sich verändernde wirtschaftliche Verhältnisse der Schuldner aktualisiert werden. Rating-Agenturen wie Moody's ändern ein Rating nach eigener Aussage nur, wenn es unwahrscheinlich ist, dass diese Änderung nicht innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne wieder rückgängig gemacht wird. Zyklische Schwankungen in der Bonität des Emittenten werden bei der Ratingentscheidung ausgeklammert. Gerade im Portfolio-Management ist es jedoch von grösster Bedeutung, dass Ratings zu jedem Zeitpunkt die tatsächliche Verfassung eines Schuldners darstellen, andernfalls ist die Verwendung von Ratings für Anlageentscheidungen nicht sinnvoll. Vor dem Hintergrund dieser mittlerweile weit erbreiteten Kritik stellt sich nun die Frage, ob Ratingänderungen noch einen signifikanten Einfluss auf den Euromarkt haben oder ob den Investoren das Vertrauen in die Einschätzung der Agenturen bereits verloren gegangen ist. In einer Umfrage unter 387 Rentenfondsmanagern stellten Baker und Mansi jüngst fest, dass 71% der Befragten die Reaktionsgeschwindigkeit der Rating-Agenturen für zu langsam halten.
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