Leben und Meinungen des Herrn Sebaldus Nothanker
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.12.2012
Verlag
Jazzybee VerlagSeitenzahl
434 (Printausgabe)
Dateigröße
988 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783849632656
Leben und Meinungen des Herrn Magisters Sebaldus Nothanker ist ein satirischer Roman von Friedrich Nicolai, der in 3 Bänden von 1773 bis 1776 veröffentlicht wurde und als ein wichtiges fiktionales Zeugnis der Aufklärung gilt. Der Titel ist entlehnt von Laurence Sternes äusserst erfolg- und einflussreichen Romanwerk The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman.
Das Werk erzählt, wie schon der Titel angibt, das Leben des Sebaldus Nothanker, der im spätaufgeklärten Deutschland lebt. Es setzt, nach der im Vorwort gegebenen Erklärung, an einer eventuellen Nachzeichnung der Entwicklung des Nothanker uninteressiert zu sein, dort ein, wo, wie der Verfasser meint, viele Romane schon enden - mit der Vermählung des Protagonisten - um von hier ausgehend dessen weiteres Leben zu berichten.
Der Stil, in dem dies dargeboten wird, ist im Sinne der Aufklärung betont nüchtern, beinahe karg. Selbst eine tiefer- oder weiterreichende Charakterisierung der Figuren wird vermieden. Im Inhalt erwacht aber dann die Emotionalität, mit der alle der Aufklärung feindlichen Tendenzen der Zeit aufgespürt werden, exemplarisch verwoben mit dem Leben der Hauptfigur, dessen Dienst als protestantischer Pfarrer an eben diesem Punkte scheitert.
Das Werk erzählt, wie schon der Titel angibt, das Leben des Sebaldus Nothanker, der im spätaufgeklärten Deutschland lebt. Es setzt, nach der im Vorwort gegebenen Erklärung, an einer eventuellen Nachzeichnung der Entwicklung des Nothanker uninteressiert zu sein, dort ein, wo, wie der Verfasser meint, viele Romane schon enden - mit der Vermählung des Protagonisten - um von hier ausgehend dessen weiteres Leben zu berichten.
Der Stil, in dem dies dargeboten wird, ist im Sinne der Aufklärung betont nüchtern, beinahe karg. Selbst eine tiefer- oder weiterreichende Charakterisierung der Figuren wird vermieden. Im Inhalt erwacht aber dann die Emotionalität, mit der alle der Aufklärung feindlichen Tendenzen der Zeit aufgespürt werden, exemplarisch verwoben mit dem Leben der Hauptfigur, dessen Dienst als protestantischer Pfarrer an eben diesem Punkte scheitert.
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