Pragmatische Faktoren im Übersetzungsprozess Funktionale Übersetzungstheorien als Mittel zur kommunikativen Übersetzung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 30.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.05.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
73 (Printausgabe)
Dateigröße
252 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638278072
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Sommersemester 2001 wurde am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim im Rahmen des Übersetzerseminars das in Polen damals neu erschienene "Vademecum tlumacza" von Krzysztof Lipinski abschnittweise von den Teilnehmern ins Deutsche übersetzt. Ziel war es, eine Übersetzung des "Vademecum" "für den deutschen Markt" anzufertigen.
Recht schnell ergaben sich zahlreiche Fragen und Probleme bezüglich der Übersetzungsstrategie, die sich auch unter Berücksichtigung des angestrebten Übersetzungsziels nicht immer einfach lösen liessen, denn das "Vademecum" beinhaltet eine Fülle von Übersetzungsproblemen, die sich bei näherer Betrachtung als pragmatisch bedingt erweisen. Selbst in Fällen, in denen auf sprachlicher Ebene scheinbar adäquat übersetzt werden konnte, taten sich oftmals Fragen auf, die die aussersprachlichen Gegebenheiten der Übersetzung betrafen, z.B.: Inwiefern muss an dieser und jener Stelle auf den zielsprachigen (deutschen) Adressaten eingegangen werden? Welche Intentionen des Autors können berücksichtigt und in die Zielkultur übernommen werden, welche müssen zugunsten des Übersetzungsziels verwischt oder ganz ausser Acht gelassen werden? Und welche Eingriffe und Modifikationen dürfen bzw. müssen am Ausgangstext vorgenommen werden, um zu einem "erfolgreichen" Translat zu gelangen, und woran kann dieser "Erfolg" überhaupt gemessen werden?
Das Fehlen einer klar umrissenen ausgangssprachlichen wie zielsprachlichen Pragmatik erschwert dem Übersetzer die Entscheidung in solchen Fragen. Oftmals betrachtet er dann Übersetzungsprobleme wie Anspielungen, Realia, Sprichwörter etc. zu eng nur unter linguistischen Gesichtspunkten, statt sie in einen grösseren, textuellen und kulturellen Zusammenhang zu setzen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist daher, vor dem Hintergrund einer hypothetischen Übersetzung des "Vademecum" ins Deutsche die Bedeutung der pragmatischen Textanalyse und der anschliessenden Konstruktion einer zielkulturellen Pragmatik für die Erstellung eines kommunikativen Translats aufzuzeigen. Die Bedeutung der pragmatischen Parameter soll auf diese Weise für jede Phase des Übersetzungsprozesses - also von der Rezeption des Ausgangstextes durch den Übersetzer über die Zieltextproduktion bis hin zur Rezeption des Translats durch den Zieltextempfänger - dokumentiert werden.
Recht schnell ergaben sich zahlreiche Fragen und Probleme bezüglich der Übersetzungsstrategie, die sich auch unter Berücksichtigung des angestrebten Übersetzungsziels nicht immer einfach lösen liessen, denn das "Vademecum" beinhaltet eine Fülle von Übersetzungsproblemen, die sich bei näherer Betrachtung als pragmatisch bedingt erweisen. Selbst in Fällen, in denen auf sprachlicher Ebene scheinbar adäquat übersetzt werden konnte, taten sich oftmals Fragen auf, die die aussersprachlichen Gegebenheiten der Übersetzung betrafen, z.B.: Inwiefern muss an dieser und jener Stelle auf den zielsprachigen (deutschen) Adressaten eingegangen werden? Welche Intentionen des Autors können berücksichtigt und in die Zielkultur übernommen werden, welche müssen zugunsten des Übersetzungsziels verwischt oder ganz ausser Acht gelassen werden? Und welche Eingriffe und Modifikationen dürfen bzw. müssen am Ausgangstext vorgenommen werden, um zu einem "erfolgreichen" Translat zu gelangen, und woran kann dieser "Erfolg" überhaupt gemessen werden?
Das Fehlen einer klar umrissenen ausgangssprachlichen wie zielsprachlichen Pragmatik erschwert dem Übersetzer die Entscheidung in solchen Fragen. Oftmals betrachtet er dann Übersetzungsprobleme wie Anspielungen, Realia, Sprichwörter etc. zu eng nur unter linguistischen Gesichtspunkten, statt sie in einen grösseren, textuellen und kulturellen Zusammenhang zu setzen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist daher, vor dem Hintergrund einer hypothetischen Übersetzung des "Vademecum" ins Deutsche die Bedeutung der pragmatischen Textanalyse und der anschliessenden Konstruktion einer zielkulturellen Pragmatik für die Erstellung eines kommunikativen Translats aufzuzeigen. Die Bedeutung der pragmatischen Parameter soll auf diese Weise für jede Phase des Übersetzungsprozesses - also von der Rezeption des Ausgangstextes durch den Übersetzer über die Zieltextproduktion bis hin zur Rezeption des Translats durch den Zieltextempfänger - dokumentiert werden.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung