Frauen im Berlin und London des 2. Weltkrieges
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
255 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638000451
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Technische Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 2. Weltkrieg spielt im kollektiven Gedächtnis, aber auch in den Medien Deutsch-lands und Grossbritanniens nach wie vor eine ungebrochen grosse Rolle. Dabei sind es besonders die Hauptstädte beider Länder, die als Regierungssitz und Produkti-onsstandort damit auch das primäre Angriffsziel bildeten. In der militärischen Ausei-nandersetzung wurden politische, wirtschaftliche und (besonders in Deutschland) ideologische Divergenzen dem angestrebten Kriegserfolg untergeordnet. Zu einer Zeit grösster nationaler Anstrengung leisteten besonders Frauen an der ,Heimatfront' / ,homefront' ihre Dienste zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung und Produktivi-tät. Berlin und London haben in ihrer Hauptstadtfunktion gleichermassen exemplari-schen Charakter für ein fortschreitendes emanzipatorisches Selbstverständnis der nun nicht mehr auf einen Ehemann angewiesenen und damit liberaler denkenden und agierenden Frauen.
Die grosse Problematik der Fragestellung besteht in deren Überregionalität. Die Ge-schichte der Frau während des 2. Weltkrieges ist keine spezifisch auf die Hauptstäd-te bezogene Angelegenheit, sondern muss immer auch im nationalen Zusammen-hang betrachtet werden. Berliner und Londoner Frauen haben keine von Rest ihrer Nation getrennte Entwicklung durchlebt. In der britischen Literatur spielt der 1. Welt-krieg zudem als der great war eine bedeutendere Rolle. Zu dieser Zeitspanne ist auch die Literatur im englischsprachigen Raum bezüglich der Rolle von Frauen wäh-rend des Krieges sehr viel umfangreicher, während sie für die Jahre 1939-1945 eher im übergeordneten Zusammenhang erscheint. Letzteres ist zumindest auch für Deutschland zutreffend, in dem bisher keine sich speziell mit der Rolle von Berliner Frauen während des 2. Weltkriegs beschäftigende, wissenschaftliche Darstellung erschienen ist.
Die vorliegende Arbeit nimmt deshalb nicht fokussiert Stellung zu einem bestimmten Aspekt der allgemein gehaltenen Fragestellung, sondern bearbeitet viele Facetten (und auch Literatur) zur Geschichte der Frauen im Berlin und London des 2. Welt-kriegs. Die grossen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Gruppe können nicht anhand eines bestimmten Gesichtspunktes festgemacht werden, deshalb wird eher grob vorgegangen. Dabei werden also zunächst einleitend die Vereinigungen von Frauen erwähnt, um über sie einen Zugang zum Selbst- und teils auch gewünschten Fremdbild von Frauen vor und während des Krieges ableiten zu können.
Die grosse Problematik der Fragestellung besteht in deren Überregionalität. Die Ge-schichte der Frau während des 2. Weltkrieges ist keine spezifisch auf die Hauptstäd-te bezogene Angelegenheit, sondern muss immer auch im nationalen Zusammen-hang betrachtet werden. Berliner und Londoner Frauen haben keine von Rest ihrer Nation getrennte Entwicklung durchlebt. In der britischen Literatur spielt der 1. Welt-krieg zudem als der great war eine bedeutendere Rolle. Zu dieser Zeitspanne ist auch die Literatur im englischsprachigen Raum bezüglich der Rolle von Frauen wäh-rend des Krieges sehr viel umfangreicher, während sie für die Jahre 1939-1945 eher im übergeordneten Zusammenhang erscheint. Letzteres ist zumindest auch für Deutschland zutreffend, in dem bisher keine sich speziell mit der Rolle von Berliner Frauen während des 2. Weltkriegs beschäftigende, wissenschaftliche Darstellung erschienen ist.
Die vorliegende Arbeit nimmt deshalb nicht fokussiert Stellung zu einem bestimmten Aspekt der allgemein gehaltenen Fragestellung, sondern bearbeitet viele Facetten (und auch Literatur) zur Geschichte der Frauen im Berlin und London des 2. Welt-kriegs. Die grossen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Gruppe können nicht anhand eines bestimmten Gesichtspunktes festgemacht werden, deshalb wird eher grob vorgegangen. Dabei werden also zunächst einleitend die Vereinigungen von Frauen erwähnt, um über sie einen Zugang zum Selbst- und teils auch gewünschten Fremdbild von Frauen vor und während des Krieges ableiten zu können.
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