Die Notwendigkeit von Übersignaturen und ihre technische Umsetzung
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Sprache:Dänisch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
312 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Dänisch
EAN
9783638070140
Das Konstrukt "Übersignaturen" sieht lediglich das deutsche bzw. österreichische Signaturrecht vor. Im Jahr 2007 bzw. Frühjahr 2008 bestand zum ersten Mal überhaupt, die Notwendigkeit Übersignaturen zu erzeugen. Elektronische Signaturen werden in vielen Bereichen eingesetzt, um geschäftskritische Informationen zu sichern. Elektronische Signaturen beruhen auf kryptografische Verfahren, deren Kern die Verschlüsselung ist .
Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass nach heutigem Kenntnisstand selbst kryptografische Verfahren im Laufe der Zeit ihre Sicherheitseignung verlieren können .
Ein sehr anschauliches Beispiel lieferte Prof. Dr. Hackl (Direktor an der PTB Braunschweig) anlässlich einer Fachkonferenz in 2005 : Stellen Sie sich vor, Sie würden jedes Dokument mit einem Siegel anbringen, um damit die Unverfälschtheit zu dokumentieren. Nach einigen Jahren meldet sich der Hersteller des Siegellackes und teilt mit, dass der Lack infolge seiner chemischen Zusammensetzung bröckeln kann und dadurch die Siegel brechen könnten. Sie würden jetzt vor der Aufgabe stehen, mit einem neuen Siegellack die Siegel zu erneuern. Da Sie mittlerweile eine Vielzahl an Dokumenten archiviert haben, könnten Sie nicht rechtzeitig alle Dokumente neu versiegeln. Zur Lösung dieses Problems könnten Sie sämtliche versiegelte Dokumente in einen grossen Postsack packen und diesen zuschnüren. Der Knoten selbst wird wiederum versiegelt, allerdings mit dem neusten Siegellack. Was für den Siegellack die chemische Konsistenz ist, ist im übertragenen Sinn für elektronische Signaturen die Sicherheitseignung der kryptografischen Verfahren.
In der Konsequenz bedeutet dies, dass Signaturen vor dem Verlust ihrer Sicherheitseignung, ausreichend zu schützen sind. Zumindest auf europäischer Ebene ist Deutschland neben Österreich das einzige Land, das diese Problematik überhaupt aufgreift und normiert .
Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass nach heutigem Kenntnisstand selbst kryptografische Verfahren im Laufe der Zeit ihre Sicherheitseignung verlieren können .
Ein sehr anschauliches Beispiel lieferte Prof. Dr. Hackl (Direktor an der PTB Braunschweig) anlässlich einer Fachkonferenz in 2005 : Stellen Sie sich vor, Sie würden jedes Dokument mit einem Siegel anbringen, um damit die Unverfälschtheit zu dokumentieren. Nach einigen Jahren meldet sich der Hersteller des Siegellackes und teilt mit, dass der Lack infolge seiner chemischen Zusammensetzung bröckeln kann und dadurch die Siegel brechen könnten. Sie würden jetzt vor der Aufgabe stehen, mit einem neuen Siegellack die Siegel zu erneuern. Da Sie mittlerweile eine Vielzahl an Dokumenten archiviert haben, könnten Sie nicht rechtzeitig alle Dokumente neu versiegeln. Zur Lösung dieses Problems könnten Sie sämtliche versiegelte Dokumente in einen grossen Postsack packen und diesen zuschnüren. Der Knoten selbst wird wiederum versiegelt, allerdings mit dem neusten Siegellack. Was für den Siegellack die chemische Konsistenz ist, ist im übertragenen Sinn für elektronische Signaturen die Sicherheitseignung der kryptografischen Verfahren.
In der Konsequenz bedeutet dies, dass Signaturen vor dem Verlust ihrer Sicherheitseignung, ausreichend zu schützen sind. Zumindest auf europäischer Ebene ist Deutschland neben Österreich das einzige Land, das diese Problematik überhaupt aufgreift und normiert .
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