Mediationsverfahren im öffentlichen Bereich
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.02.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
219 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638351355
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 2.7, Universität Hamburg (Insitut fuer Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verhandlungen als politisches Steuerungsverfahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die im Verlauf der letzten dreissig Jahre ausgemachten Grenzen der hoheitlichhierarchischen
Aufgabenerfüllung führten in zunehmendem Masse zum Rückgriff
auf alternative Konfliktregelungsmodi. Zum einen hat diese Entwicklung die
steuerungstheoretische Diskussion befruchtet und zum zweiten dazu beigetragen,
dass diese alternativen Konfliktregelungsmodi weiter ausgearbeitet wurden und
sich in der Verfahrenspraxis des Verwaltungshandelns der Bundesrepublik
Deutschland etablieren konnten. Die Entwicklung und Fortentwicklung des
kooperativen Staates hat hierfür die unverzichtbare Grundlage geschaffen.
Spätestens seit der intensiv geführten umweltpolitischen Diskussion der achtziger
Jahre hat sich das multipolare kooperative-mediative Verfahren, das
mittlergestützte Konfliktlösungsverfahren zwischen widerstreitenden
Interessengruppen, in der Verwaltungspraxis bewähren können. Vor allem das
Mediationsverfahren hat sich im Laufe der Jahre aus seinem ursprünglichen
Anwendungsgebiet der Umweltpolitik weitestgehend gelöst und auch in allen
anderen Politikbereichen ansiedeln können und kommt jetzt auch hier zur
Anwendung. Unterschiedliche, zumeist normative Untersuchungen haben
verfahrensinterne Probleme aufgedeckt und auf Rationalisierungseffekten
beruhende (effizienzsteigernde) Kommunikationsstrategien produziert.
Diese Arbeit stellt sich zunächst folgende Fragen: Wie hat das
Mediationsverfahren Eingang in die bundesdeutsche Verwaltungspraxis gefunden,
welche Probleme entstehen innerhalb des Verfahrens und wie können diese gelöst
bzw. vermieden werden. Zur Beantwortung dieser Fragen soll zuvorderst ein
steuerungstheoretischer Diskurs thematisch auf den Einzug kooperativ-mediativer
Verfahrenspraxis im öffentlichen Bereich vorbereiten. Das Mediationsverfahren
steht in der Bundesrepublik Deutschland seit den neunziger Jahren unter
besonderer Beobachtung, obgleich oder gerade weil es umfangreicher empirischer
Analysen noch immer ermangelt. Zudem ist noch immer keine anerkannte
Begriffsdefinition vorgelegt worden, die präzisiert, was mit Mediation bzw. dem
Mediationsverfahren im öffentlichen Raum gemeint ist. Die Arbeit möchte auch
diese Diskussion nachzeichnen und entsprechend problematisieren. Einige
Modelle sehen sich hier vor allem um kommunikationspsychologische Aspekte
bereichert und legen ihr Augenmerk auf verfahrensinterne kommunikative
Problemstrukturen und die zentrale Rolle des Mediators (Mittlers). [...]
Aufgabenerfüllung führten in zunehmendem Masse zum Rückgriff
auf alternative Konfliktregelungsmodi. Zum einen hat diese Entwicklung die
steuerungstheoretische Diskussion befruchtet und zum zweiten dazu beigetragen,
dass diese alternativen Konfliktregelungsmodi weiter ausgearbeitet wurden und
sich in der Verfahrenspraxis des Verwaltungshandelns der Bundesrepublik
Deutschland etablieren konnten. Die Entwicklung und Fortentwicklung des
kooperativen Staates hat hierfür die unverzichtbare Grundlage geschaffen.
Spätestens seit der intensiv geführten umweltpolitischen Diskussion der achtziger
Jahre hat sich das multipolare kooperative-mediative Verfahren, das
mittlergestützte Konfliktlösungsverfahren zwischen widerstreitenden
Interessengruppen, in der Verwaltungspraxis bewähren können. Vor allem das
Mediationsverfahren hat sich im Laufe der Jahre aus seinem ursprünglichen
Anwendungsgebiet der Umweltpolitik weitestgehend gelöst und auch in allen
anderen Politikbereichen ansiedeln können und kommt jetzt auch hier zur
Anwendung. Unterschiedliche, zumeist normative Untersuchungen haben
verfahrensinterne Probleme aufgedeckt und auf Rationalisierungseffekten
beruhende (effizienzsteigernde) Kommunikationsstrategien produziert.
Diese Arbeit stellt sich zunächst folgende Fragen: Wie hat das
Mediationsverfahren Eingang in die bundesdeutsche Verwaltungspraxis gefunden,
welche Probleme entstehen innerhalb des Verfahrens und wie können diese gelöst
bzw. vermieden werden. Zur Beantwortung dieser Fragen soll zuvorderst ein
steuerungstheoretischer Diskurs thematisch auf den Einzug kooperativ-mediativer
Verfahrenspraxis im öffentlichen Bereich vorbereiten. Das Mediationsverfahren
steht in der Bundesrepublik Deutschland seit den neunziger Jahren unter
besonderer Beobachtung, obgleich oder gerade weil es umfangreicher empirischer
Analysen noch immer ermangelt. Zudem ist noch immer keine anerkannte
Begriffsdefinition vorgelegt worden, die präzisiert, was mit Mediation bzw. dem
Mediationsverfahren im öffentlichen Raum gemeint ist. Die Arbeit möchte auch
diese Diskussion nachzeichnen und entsprechend problematisieren. Einige
Modelle sehen sich hier vor allem um kommunikationspsychologische Aspekte
bereichert und legen ihr Augenmerk auf verfahrensinterne kommunikative
Problemstrukturen und die zentrale Rolle des Mediators (Mittlers). [...]
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung