Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15 Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen. So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen. So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert.
Ausser Hilmer!
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Kitty411
5/5
06.02.2021
eBook (ePUB)
Lustige Geschichte um den Auserwählten
Zum Buch: „Hilmer: Der Lemming, der nicht sterben wollte“ von Jörg Olbrich ist ein Roman, der am 22.07.2013 erschienen ist.
Klappentext: Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15. Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen. So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen. So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert. Außer Hilmer!
Die Story: Es ist Tradition bei den Lemmingen, sich an einem bestimmten Tag von den Klippen in den Tod zu stürzen, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. Doch aners als seine Artgenossen sieht Hillmer die Notwendigkeit nicht ein und setzt sich gegen diese Vorherbestimmung zur Wehr. Das bringt ihm nicht nur den Zorn seiner Vettern, sondern auch den des Königs ein, und sein Versuch, am Leben zu bleiben wird zu einer ereignisreichen Suche nach der Wahrheit…
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 42 Kapitel unterteilt.
Covergestaltung: Das Cover zeigt eine Zeichnung des Lemmings Hilmer, der sich über einem Gewässer an einem Ast festhält, darüber steht der Titel des Buches, unten steht der Autorenname.
Zum Autor: Jörg Olbrich lebt mit Frau, Kindern und Hund in Mittelhessen und ist im Rechnungswesen tätig. )
Meine Meinung: Es handelt sich bei diesem Buch um eine lustige Geschichte, die durchaus auch wahre Elemente beinhaltet. Aus einer drohenden Überbevölkerung hat der Autor hier eine spannende und mitreißende Geschichte gesponnen, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat und deren Lektüre mir sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, was erheblich zum Lesevergnügen beigetragen hat.
Durch die Ansiedlung der Geschichte im Reich der Lemminge und viele humorvolle Erlebnisse macht es wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen, daher vergebe ich 5 Sterne.
Katzenpersonal Kleeblatt
aus Berlin
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Hilmer will nicht sterben
Lemminge... Eine Art der Wühlmäuse.
Vielen bekannt aus den Computerspielen, bei denen sie sich zuhauf in den Tod stürzen. Massensterben in Größenordnung.
Klein, pelzig, niedlich - Hilmer. Ein Lemming.
So präsentiert sich das Cover des Buches und verspricht dem Leser Unterhaltung und die bekommt er auch.
Hilmer ist einer, der sich gegen die Tradition stellt, der nachfragt und einfach nicht bereit ist, zu sterben.
All die Monate hat er für diesen einen Tag gelebt, um es sich genau an diesem Tag anders zu überlegen.
Der weise Wonibalt war der erste, der den Weg über den Felsen gegangen ist und seitdem folgen ihm die Lemminge, sobald sie die 15 Lebensmonate erreicht haben, um das Problem der Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen.
Obwohl die beiden Wissenschaftler Hörg und Henni eine Wunderpille erfunden haben, wonach das Massensterben unnötig wäre, geht König Helmut keinen Schritt von der Tradition ab. Er hat damit ja auch keine Probleme, denn er ist die Ausnahme, da er bereits länger als 15 Monate lebt.
Es steht so in den heiligen Schriften geschrieben und so muss es geschehen.
Hilmer macht sich auf die Suche nach den heiligen Schriften und bekommt von unvorhergesehener Seite Unterstützung.
Diesen kleinen pelzigen Hilmer muss man einfach ins Herz schließen.
Obwohl er Angst hat, denn inzwischen sind nicht nur seine drei Cousins hinter ihm her und trachten ihm nach dem Leben, gibt er nicht auf. Auch wenn er Hilfe bekommt, ist er doch mehr oder weniger allein mit dieser fast unlösbaren Aufgabe.
Man begegnet in diesem Buch den unterschiedlichsten Charakteren. Man trifft auf mutige, ausgebuffte und helfende, aber auch auf feige und verschlagene Charaktere. Einige entpuppen sich überraschend anders als ihnen nachgesagt wird und bringen so Abwechslung in die Geschichte.
Die Geschichte ist spannend geschrieben, jedoch mit einer gehörigen Portion Humor. Ich habe mich mit Hilmer sehr gut unterhalten gefühlt.
Ich habe ihn gern auf seiner Suche begleitet, hat mit ihm gebangt und gehofft und ihm natürlich die Pfötchen gedrückt.
Es ist eine schöne Geschichte, die in sich stimmig ist.
Ich empfehle diese Geschichte gern weiter und hoffe, dass es bald wieder etwas von Hilmer zu lesen gibt.
Kleeblatt
aus Berlin
5/5
06.04.2014
eBook (ePUB)
Lemminge... Eine Art der…
Lemminge... Eine Art der Wühlmäuse. Vielen bekannt aus den Computerspielen, bei denen sie sich zuhauf in den Tod stürzen. Massensterben in Größenordnung. Es ist seit vielen Jahren Tradition, sich mit Vollendung des 15. Lebensmonats vom Todesfelsen zu stürzen. Ihr ganzes Leben bereiten sich die Lemminge darauf vor und sind stolz, dem Propheten ins gelobte Land folgen zu dürfen. Es war immer so und wird immer so sein. Niemand hinterfragt es und alle machen mit. Auch Hilmer lebte bislang nur für diesen Tag, an dem er gemeinsam mit seinen drei Cousins Turgi, Torgi und Targi auf dem Felsen stehen würde und sich mit ihnen hinabstürzen würde. Aber als es dann soweit ist, hat er so gar keine Lust mehr dazu, sich in den Tod zu stürzen und kehrt um. Leider muss er bei sich zu Hause feststellen, dass seine Gefährtin sich nicht einmal annähernd die Zeit zum Trauern um ihn genommen hat, denn sein Nachfolger ist schon da und öffnet die Tür. Seine drei Cousins sind entsetzt, dass Hilmer sich weigerte und damit die Familienehre beschmutzt, so dass sie sich genötigt sehen, ihn vor König Helmut zu zerren, um zu hören, was dieser zu der Ungeheuerlichkeit zu sagen hat. Prompt landet Hilmer im Gefängnis, wo er sich mit Hörg und Henni, zwei Wissenschaftlern, anfreundet. Die beiden Erfinder haben ihre eigenen Probleme mit König Helmut, sind aber bereit, Hilmer aus dem Gefängnis zu helfen und ihn bei der Suche nach den heiligen Schriften zu helfen, die besagen, dass die Lemminge sich nach 15 Lebensmonaten vom Felsen stürzen sollen. Eine aufregende Suche beginnt ... Klein, pelzig, niedlich - Hilmer. Ein Lemming. So präsentiert sich das Cover des Buches und verspricht dem Leser Unterhaltung und die bekommt er auch. Hilmer ist einer, der sich gegen die Tradition stellt, der nachfragt und einfach nicht bereit ist, zu sterben. All die Monate hat er für diesen einen Tag gelebt, um es sich genau an diesem Tag anders zu überlegen. Der weise Wonibalt war der erste, der den Weg über den Felsen gegangen ist und seitdem folgen ihm die Lemminge, sobald sie die 15 Lebensmonate erreicht haben, um das Problem der Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen. Obwohl die beiden Wissenschaftler Hörg und Henni eine Wunderpille erfunden haben, wonach das Massensterben unnötig wäre, geht König Helmut keinen Schritt von der Tradition ab. Er hat damit ja auch keine Probleme, denn er ist die Ausnahme, da er bereits länger als 15 Monate lebt. Es steht so in den heiligen Schriften geschrieben und so muss es geschehen. Hilmer macht sich auf die Suche nach den heiligen Schriften und bekommt von unvorhergesehener Seite Unterstützung. Diesen kleinen pelzigen Hilmer muss man einfach ins Herz schließen. Obwohl er Angst hat, denn inzwischen sind nicht nur seine drei Cousins hinter ihm her und trachten ihm nach dem Leben, gibt er nicht auf. Auch wenn er Hilfe bekommt, ist er doch mehr oder weniger allein mit dieser fast unlösbaren Aufgabe. Man begegnet in diesem Buch den unterschiedlichsten Charakteren. Man trifft auf mutige, ausgebuffte und helfende, aber auch auf feige und verschlagene Charaktere. Einige entpuppen sich überraschend anders als ihnen nachgesagt wird und bringen so Abwechslung in die Geschichte. Die Geschichte ist spannend geschrieben, jedoch mit einer gehörigen Portion Humor. Ich habe mich mit Hilmer sehr gut unterhalten gefühlt. Ich habe ihn gern auf seiner Suche begleitet, hat mit ihm gebangt und gehofft und ihm natürlich die Pfötchen gedrückt. Es ist eine schöne Geschichte, die in sich stimmig ist. Ich empfehle diese Geschichte gern weiter und hoffe, dass es bald wieder etwas von Hilmer zu lesen gibt.
Nicole
aus Nürnberg
4/5
03.01.2016
Buch (Taschenbuch)
Ein großer kleiner Held
Meine Meinung zum Buch:
Hilmer Der Lemming, der nicht sterben wollte
Aufmerksamkeit und Erwartung:
Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog.
Inhalt in meinen Worten:
Tag für Tag, Monat für Monat, sterben Lemminge, aufgrund dessen, das ein König sagt: Das stehe im Prophetischen Buch.
Hilmer macht einen Unterschied. Er will nicht sterben, und bemüht sich den Schlüssel zum Leben zu finden.
In diesem Buch findet ihr also die Geschichte von einem Lebenswilligen kleinen Lemming, der zeigt, dass nicht alles was schon immer so war auch so bleiben muss, doch wird ihm das auch wirklich gelingen?
Wie finde ich das gelesene?
Ich muss sagen, meine Erwartung hat es weithin übertroffen. Wie ja schon weiter oben erwähnt, wollte ich dieses Buch als Kinderbuch nehmen. Doch es ist ein Jugend - Erwachsenen Buch. Und hier merkt man schnell auf was Jörg hinaus möchte.
Laufen wir blind Dingen, die schon immer so waren, nach?
Gerade jetzt, wo es mit der ISIS nicht lustig ist, trifft das Buch einen kleinen Nerv bei mir.
Denn hier steht ein König, der auf gar keinen Fall will, dass die Wahrheit an das Licht kommt, und lieber Selbstmörder los schickt. Dabei geschehen so einige Dinge, die nicht ganz leicht sind für Hilmer.
Das tolle ist, das Hilmer gute Freunde findet, die ihm helfen wollen, doch nicht immer ist klar, wer Freund und wer Feind ist.
Auch das manche Klischees definitiv falsch gesetzt sind, macht das Buch klar.
Charaktere:
Ich vermute, aufgrund der Namen im Buch, dass Jörg sich selbst in das Buch geschrieben hat. Das finde ich einerseits toll, andererseits finde ich so etwas immer etwas "nervig". Doch Hilmer wuchs in mein Herz. Ich fieberte richtige mit ihm bis zum Ende mit. Ob er es wohl schaffen wird oder nicht.
Auch die Nebencharaktere fand ich sehr gut gesetzt. Denn Jörg hat tolle Hintergrundkulissen dadurch erschaffen.
Weniger gut finde ich den "König". Denn hier wird ein Tabu Thema was ich sonst nicht gerne lese, gebrochen. Andererseits finde ich das richtig gut, was mit dem König alles passiert und das ich mir hier meine eigene Meinung bilden darf.
Fehler im Text:
Leider gibt es den ein oder anderen Logikfehler im Buch. Diese sind aber nicht gravierend, sind mir aber aufgefallen.
Schreibstil:
Jörg hat einen guten Stil, mir seine Geschichte näher zu bringen. Dabei schreibt er so, dass ich mit Hilmer mit gehen kann. Jedoch ist keine ICH Persönlichkeit vorhanden, sondern ein allwissender Erzähler erzählt mir die Geschichte von Hilmer.
Fazit:
Ein toller Reihenauftakt, der es wert ist gelesen zu werden. Und ich bin auf die nachfolgenden Bücher von Jörg gespannt.
Sterne:
Ich vergebe 4.