Heteronormativität und Homophobie Zur soziologisch erfaßbaren Kontextualität antihomosexueller Einstellungen: Ergebnisse einer bundesweiten telefonischen Bevölkerungsbefragung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
191 (Printausgabe)
Dateigröße
2273 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638884327
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 1,5, Georg-August-Universität Göttingen (Methodenzentrum Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Eingetragene Partnerschaft und Gay-Pride-Grossveranstaltungen hin, Transsexuellengesetz und Queer-Theorie her: Homophobie, die irrationale, angsterfüllte Ablehnung aller individuell mit Homosexualität assoziierten Aussenreize, ist trotz erster sozialpolitischer Teilerfolge einer wachsend selbstbewusst und politisch offensiv auftretenden Liberations- und Gleichstellungsbewegung nach wie vor im patriarchalisch fundierten Gesellschaftsgefüge fest verwurzelt. Benachteiligungen, Spott, sogar Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit schlagen sich in allen Facetten homo- und transsexueller Lebenswelt kontinuierlich und hartnäckig nieder - wie sich en detail an wiederkehrend negativen Alltagserfahrungen Betroffener ebenso wie en gros in der allgemeinen Legislation beobachten lässt. Die vorliegende Arbeit soll zeigen, dass das psychologische Konzept der Homophobie unverzichtbar kausal mit dem soziologischen Konzept der Heteronormativität verbunden ist, welches wiederum sozialgeschichtlich und sozialstrukturell ursächlich hergeleitet wird. Dabei wird Aufschluss über die aktuelle Diskussion psychologischer Ursachen homophober Einstellungsmuster und korrespondierenden Verhaltens gegeben. Schliesslich werden die theoretischen Überlegungen anhand der Ergebnisse einer im Februar und März 2003 telefonisch durchgeführten bundesweiten Bevölkerungsbefragung illustriert und empirisch untermauert. Mittels linearer Strukturgleichungsmodellbildung soll insbesondere beurteilt werden, inwieweit hohe Grade an Wertkonservatismus, an Ethnozentrismus und im Verhaftetsein an traditionellen Geschlechtsrollenkonzepten homophobe Einstellungen im Individuum nicht nur begünstigen, sondern geradezu bedingen.
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