'weniger ist manchmal mehr' - Gestaltungsmittel in der Ausstellung 'Azteken' in Berlin
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.03.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
1176 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638260800
Zeitschrift "Der Spiegel" im Mai 2003 auf, der zwar sehr populär aufgemacht war und mehr
über die Azteken an sich informierte, aber auch neugierig auf diese Ausstellung machte.
Nach meinem Besuch in der Ausstellung war ich einerseits fasziniert von den
Exponaten, andererseits etwas enttäuscht von den wenig verwendeten modernen Medien als
Gestaltungsmittel. Ich hätte mir mehr davon gewünscht, allerdings ging ich auch mit der
Ansicht in die Ausstellung, dies sei eine historisch-ethnologische.
Ich wollte mich folglich mit der Frage befassen, was man hätte mehr oder anders
machen können bzw. welche anscheinend doch vielen, zurückhaltenden Gestaltungsmittel
benutzt wurden. Ich erfuhr während meiner Recherchen, dass die Konzeption dieser
Ausstellung eher auf einer künstlerischen beruht. Allerdings wird ebenso der ethnologische
Teil berücksichtigt, in Berlin auch speziell die "heimische" Verbindung zu diesem
Themengebiet wie Berliner Forschungen oder bekannte Persönlichkeiten aus diesem
Fachbereich.
Dies veranlasste mich, einmal genauer zu schauen, was bei einer Kunstausstellung -
unter inszenatorischen Aspekt betrachtet - möglich bzw. sinnvoll ist, da das vorrangige Ziel
doch eher darin besteht, dem Besucher die Objekte an sich näher zu bringen. Der finanzielle
Rahmen und konservatorische Aspekte spielen natürlich auch eine nicht unbedeutende Rolle.
Im Folgenden werde ich dementsprechend auf die Ausstellung an sich etwas eingehen
- nur ein wenig den Inhalt betreffend - und anschliessend die verwendeten inszenatorischen
Mittel genauer beleuchten, das Verhältnis zwischen Kunst und Ethnologie beachtend.
Besonders interessierten mich auch die Erwartungen und Ansichten der Besucher,
weshalb ich einige kurze, exemplarische Interviews durchführte. Aus diesem Grund möchte
ich auch all jenen danken, die mir bereitwillig Auskunft gaben, insbesondere Herrn Günter
Krüger, dem Gestalter dieser Ausstellung.
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