Betriebsveräußerungen gegen wiederkehrende Leistungen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 37.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
129 (Printausgabe)
Dateigröße
1248 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638780728
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: keine, Universität Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Vielerlei Beweggründe können einen Unternehmer veranlassen, sich aus
dem Geschäftsleben zurückzuziehen. Wie das Institut für
Mittelstandsforschung Bonn ermittelte, stehen allein bei den insgesamt rund 2,005 Mio. Familienunternehmen in Deutschland in den nächsten Jahren (2005 - 2009) voraussichtlich mehr als 356.000 Übertragungen an.1 Oberstes Ziel der Inhaber ist dabei die erfolgreiche Unternehmenskontinuität, was jedoch in viel zu vielen Fällen nicht gelingt:
Bis zu zehn Prozent der Unternehmensinsolvenzen beruhen auf einer
mangelhaften Vorbereitung bzw. einer gescheiterten Durchführung der
Unternehmensnachfolge. Diese Folge ist sicherlich auf den komplexen
Vorgang der Veräusserung/Übertragung zurückzuführen, bei dem zahlreiche erb-, gesellschafts- und steuerrechtliche Aspekte eng
ineinander verzahnt sind und die korrekte Abwicklung bzw. das Finden
einer optimalen Lösung nur schwer möglich ist. Die Betriebsveräusserung wirft sowohl auf Seiten des Veräusserers, als auch auf Seiten des Erwerbers schwierige steuerrechtliche Fragen auf. Dieser Problematik haben sich der BFH und die Finanzverwaltung angenommen und zur Vereinfachung der Handhabung beigetragen. Eine vollständige Eliminierung der Schwierigkeiten ist aber nach wie vor in weiter Ferne.
Das Unternehmen stellt i. d. R. die Existenzgrundlage des Eigentümers
dar und kann eine geeignete Basis seiner Altersversorgung sein, wenn er zu gegebener Zeit Vorkehrungen für die Veräusserung oder für die
vorweggenommene Erbfolge trifft. Eine in der Praxis häufig angewandte
Form der Betriebsveräusserung ist die gegen wiederkehrende Zahlungen,
um so eine regelmässige Versorgung des abgebenden Unternehmers und
seiner Familie für die Zeit nach dem Erwerbsleben sicherzustellen.
Im Rahmen der Arbeit "Betriebsveräusserungen gegen wiederkehrende
Leistungen" wird ausschliesslich auf die ertragsteuerrechtlichen
Konsequenzen und Überlegungen der Veräusserung eingegangen. Dabei wird im ersten Schritt der Begriff der Veräusserung näher betrachtet und im zweiten Schritt mögliche Leistungsarten erörtert, die unter den Begriff der wiederkehrenden Leistungen fallen. Gliederungspunkt vier umfasst die Behandlung der einkommensteuerlichen, sowie gewerbesteuerrechtlichen Folgen des Vorgangs sowohl auf Seiten des Erwerbers, als auch auf Seiten des Veräusserers. Abschliessend werden nachbereitende Massnahmen, die in der Praxis häufig dem Betriebsveräusserungsvorgang gegen wiederkehrende Zahlungen folgen, ausführlich aufgezeigt.
dem Geschäftsleben zurückzuziehen. Wie das Institut für
Mittelstandsforschung Bonn ermittelte, stehen allein bei den insgesamt rund 2,005 Mio. Familienunternehmen in Deutschland in den nächsten Jahren (2005 - 2009) voraussichtlich mehr als 356.000 Übertragungen an.1 Oberstes Ziel der Inhaber ist dabei die erfolgreiche Unternehmenskontinuität, was jedoch in viel zu vielen Fällen nicht gelingt:
Bis zu zehn Prozent der Unternehmensinsolvenzen beruhen auf einer
mangelhaften Vorbereitung bzw. einer gescheiterten Durchführung der
Unternehmensnachfolge. Diese Folge ist sicherlich auf den komplexen
Vorgang der Veräusserung/Übertragung zurückzuführen, bei dem zahlreiche erb-, gesellschafts- und steuerrechtliche Aspekte eng
ineinander verzahnt sind und die korrekte Abwicklung bzw. das Finden
einer optimalen Lösung nur schwer möglich ist. Die Betriebsveräusserung wirft sowohl auf Seiten des Veräusserers, als auch auf Seiten des Erwerbers schwierige steuerrechtliche Fragen auf. Dieser Problematik haben sich der BFH und die Finanzverwaltung angenommen und zur Vereinfachung der Handhabung beigetragen. Eine vollständige Eliminierung der Schwierigkeiten ist aber nach wie vor in weiter Ferne.
Das Unternehmen stellt i. d. R. die Existenzgrundlage des Eigentümers
dar und kann eine geeignete Basis seiner Altersversorgung sein, wenn er zu gegebener Zeit Vorkehrungen für die Veräusserung oder für die
vorweggenommene Erbfolge trifft. Eine in der Praxis häufig angewandte
Form der Betriebsveräusserung ist die gegen wiederkehrende Zahlungen,
um so eine regelmässige Versorgung des abgebenden Unternehmers und
seiner Familie für die Zeit nach dem Erwerbsleben sicherzustellen.
Im Rahmen der Arbeit "Betriebsveräusserungen gegen wiederkehrende
Leistungen" wird ausschliesslich auf die ertragsteuerrechtlichen
Konsequenzen und Überlegungen der Veräusserung eingegangen. Dabei wird im ersten Schritt der Begriff der Veräusserung näher betrachtet und im zweiten Schritt mögliche Leistungsarten erörtert, die unter den Begriff der wiederkehrenden Leistungen fallen. Gliederungspunkt vier umfasst die Behandlung der einkommensteuerlichen, sowie gewerbesteuerrechtlichen Folgen des Vorgangs sowohl auf Seiten des Erwerbers, als auch auf Seiten des Veräusserers. Abschliessend werden nachbereitende Massnahmen, die in der Praxis häufig dem Betriebsveräusserungsvorgang gegen wiederkehrende Zahlungen folgen, ausführlich aufgezeigt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung