Analyse von Montessori-Materialien in Bezug auf ihren pädagogisch-methodischen Nutzen zur Entwicklung mathematischer Grundvoraussetzungen im Vorschulb
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
97 (Printausgabe)
Dateigröße
16235 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640374960
Die Folgen sind die Einführungen von neuen Lernmethoden, vielfältigen didaktischen Mitteln und veränderten Unterrichtsformen.
Durch die sehr hoch angesetzten Bildungsziele suchen immer mehr Eltern nach Alternativen zur Frühförderung ihrer Kinder. An dieser Stelle gewinnt die Pädagogik der Reformpädagogin Maria Montessori in unserer heutigen Zeit enorm an Bedeutung. Ihre Pädagogik scheint für viele Erziehungsberechtigte die gesuchte Alternative darzustellen, wobei viele ihren Focus ausschliesslich auf ein frühes Lernen in der Montessori-Pädagogik beschränken und den Aspekt einer grundsätzlichen wertschätzenden, liebevollen Haltung dem Kind gegenüber ausser Acht lassen. Maria Montessori hatte nie ausschliesslich das Ziel, Lerninhalte wie Lesen-, Rechnen- oder Schreibenlernen, zu vermitteln. Jedoch zeigte sie Möglichkeiten auf, Lernprozesse während des frühen Kindesalters zu begünstigen. Sie selber sagte dazu:
"Es wäre also falsch, wollte man mit Hilfe der Montessori-Pädagogik frühes schulisches Lernen in Kindertagesstätten einführen und das Erlernen der Kulturtechniken grundsätzlich bereits in das Vorschulalter vorverlegen."
Die Vermittlung einer vorgegebenen frühkindlichen Bildung soll auch nicht das Ziel der vorliegenden Arbeit darstellen. Das Hauptziel meiner Arbeit ist, einzelne Mathematikmaterialien von Maria Montessori auf ihren pädagogisch methodischen Nutzen zur Entwicklung mathematischer Grundvoraussetzungen im Vorschulbereich zu analysieren. Diese Materialien sollen in einem Kontext der freiheitlich selbsttätigen Erziehung Montessoris dargestellt werden.
Es gibt Vorurteile gegenüber der Montessori-Pädagogik, die häufig mit der Waldorfpädagogik verwechselt wird, und ich hoffe, mit meiner Arbeit einige Vorbehalte zu beseitigen, weitere Lehrer oder Lehramtsanwärter zu motivieren, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen und die Materialien von Maria Montessori z. B. als mögliches Fördermaterial für lernschwache Kinder anzusehen und zu nutzen.
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