Propaganda als Unterhaltung: Zur Instrumentalisierung hollywoodesker Muster in der politischen Rhetorik der US-Regierung nach dem 11. September
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
143 (Printausgabe)
Dateigröße
998 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638339926
Im Herbst 2002, gerade zu der Zeit, in der sich die Krise um den Irak konstituierte, hielt ich im Rahmen meines Studiums ein Referat über ein von Jewett und Lawrence als American Monomyth bezeichnetes Genre, welches eine Grundstruktur inhäriert, auf der die meisten Hollywoodfilme basieren sollen. Mit der weiteren Zuspitzung der Ereignisse um den Irak in den folgenden Monaten fielen mir frappierende Parallelen hinsichtlich deren Entwicklung unter Berücksichtigung der Terroranschläge des 11. September 2001 zu eben jenen "hollywoodesken" Mustern auf: Die USA reagierte auf diese Attentate mit zwei Angriffskriegen, die Vereinigten Nationen wurden dabei übergangen, Feinde eindeutig als Inkarnation des Bösen identifiziert und benannt. Um insbesondere die Intervention im Irak zu legitimieren wurde eine gewaltige Propagandamaschinerie in Gang gesetzt.
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