Schweden und die europäische Integration
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
613 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638395878
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftkommunikation), Veranstaltung: Europäische Integrationsgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Es scheint, als ob Schweden eine doppelte Reputation beim aussenstehenden Betrachter erlangt hat: Zum einem wird es als relativ kleiner und unbedeutender Staat am nördlichen Rand von Europa wahrgenommen, zum anderen aber auch -als grösstes von den nordischen Ländern- als einflussreiches Epizentrum von Skandinavien anerkannt. Herauszustellen ist dabei die flächenmässige Grösse im Vergleich zur Einwohnerzahl, wonach die Einwohnerdichte lediglich 20 Menschen pro km2 beträgt. Der Grossteil der Bevölkerung gehört dem protestantisch-lutherischen Glauben an. Schweden besitzt grosse Vorkommen an Holz und Eisenerz. Das stark exportgetriebene Land gilt (zumindest bis in die späten 80er Jahre des 20. Jahrhunderts) als eines der politisch stabilsten, am meisten industrialisiertesten und wohlhabendsten Länder in Europa.
Schweden ist ein europäisches Land, geographisch und auch in Hinsicht auf seine kulturelle Identität. Mit der Inthronisation des Franzosen Bernadotte im Jahre 1818 beginnt die selbstgewählte relative Isolation Schwedens vom europäischen Kontinent. Die Europapolitik Schwedens im 20. Jahrhundert und die damit verbundene Zurückwendung in Richtung Europa, d.h. der europäische Integrationsprozess Schwedens, steht im Mittelpunkt dieser Hausarbeit. Der Beitritt Schwedens in das europäische Gemeinschaftsgefüge liegt gerade zehn Jahre zurück. Mit Recht betitelt die Literatur Schwedens Weg in die Union als zögernd oder sogar widerspenstig ('reluctant'). Dabei sind die in der politischen Diskussion immer wieder kommenden Vorbehalte gegen die drei 'k' des europäischen Kontinents - katholisch, konservativ, kapitalistisch - nur erste Ansatzpunkte der Mentalitätsausprägung des schwedischen Volkes zur Erklärung der Zaghaftig- bzw. sogar Unwilligkeit des Landes in Bezug auf die Annäherung an Europa.
Schweden ist ein europäisches Land, geographisch und auch in Hinsicht auf seine kulturelle Identität. Mit der Inthronisation des Franzosen Bernadotte im Jahre 1818 beginnt die selbstgewählte relative Isolation Schwedens vom europäischen Kontinent. Die Europapolitik Schwedens im 20. Jahrhundert und die damit verbundene Zurückwendung in Richtung Europa, d.h. der europäische Integrationsprozess Schwedens, steht im Mittelpunkt dieser Hausarbeit. Der Beitritt Schwedens in das europäische Gemeinschaftsgefüge liegt gerade zehn Jahre zurück. Mit Recht betitelt die Literatur Schwedens Weg in die Union als zögernd oder sogar widerspenstig ('reluctant'). Dabei sind die in der politischen Diskussion immer wieder kommenden Vorbehalte gegen die drei 'k' des europäischen Kontinents - katholisch, konservativ, kapitalistisch - nur erste Ansatzpunkte der Mentalitätsausprägung des schwedischen Volkes zur Erklärung der Zaghaftig- bzw. sogar Unwilligkeit des Landes in Bezug auf die Annäherung an Europa.
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