Einigungstendenzen in Afrika - die europäische Einigung als Modell?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
80 (Printausgabe)
Dateigröße
638 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638497091
Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 2,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb von nicht einmal drei Jahren hat sich die für die Bewältigung heutiger Problem-lagen wie wirtschaftliche Unterentwicklung oder kriegerische Auseinandersetzungen ungeeignete "Organisation für Afrikanische Einheit" (OAU) in eine Organisation neuen Typs gewandelt, die sich ausdrücklich die europäische Einigung zum Vorbild nimmt.
Neben der "Afrikanischen Union" (AU) sind weitere Initiativen und Organisationen entstanden, SO die "African Economic Community" (AEC) oder die "New Partnership for African Development" (NEPAD). Politische Einigung hat damit neue Dynamik erhalten.
Ein Ziel dieser Arbeit ist der Vergleich der bisherigen Einigungsbestrebungen mit denen im Rahmen der europäischen Einigung und die Bewertung, ob das Modell der europäischen Einigung auf Afrika und speziell die AU übertragbar ist. Zudem wird eine allgemeine Einschätzung der Erfolgsaussichten der Einigungsbestrebungen versucht.
Dabei werden die Erfolgsaussichten der afrikanischen Einigung nicht einzig an der europäischen gemessen, denn schliesslich stellt diese nicht das einzig mögliche Modell dar. Es wird aber oft als Vorbild für die Einigungsbemühungen in Afrika herangezogen.
Beim Vergleich afrikanischer und europäischer Einigung ergibt sich, gerade bei neueren Einigungsinitiativen wie der AU, das methodische Problem, eine gerade erst entstandene mit einer sich schon über beinnahe 50 Jahre entwickelnden Integration abzugleichen.
Die AU steht erst am Anfang einer Entwicklung, ihre Organe sind gerade erst geschaffen worden. Konkrete Politiken fehlen grösstenteils noch. Auf der anderen Seite stehen die EU und andere europäische Organisationen wie der Europarat und die OECD, in denen sich die Organe über einen langen Zeitraum entwickelt haben und die über sehr detaillierte Politiken und Instrumente verfügen. Dabei stellt sich dann die Frage, welches Integrationsstadium zum Vergleich herangezogen werden soll.
Aufgrund dieser methodischen Schwierigkeiten beschränkt sich der Vergleich sich auf die zugrundeliegenden Prinzipien, Rahmenbedingungen und Entwicklungen.
Für diese umfassende Fragestellung ist zunächst aber eine Bestandsaufnahme der Einigungstendenzen in Afrika nötig. Dabei werden nicht nur die neuen, sondern auch frühere Anläufe zu kontinentaler oder regionaler Einheit berücksichtigt. Gerade im Bereich der regionalen Wirtschaftsintegration gibt es zahlreiche Ansätze.
Neben der "Afrikanischen Union" (AU) sind weitere Initiativen und Organisationen entstanden, SO die "African Economic Community" (AEC) oder die "New Partnership for African Development" (NEPAD). Politische Einigung hat damit neue Dynamik erhalten.
Ein Ziel dieser Arbeit ist der Vergleich der bisherigen Einigungsbestrebungen mit denen im Rahmen der europäischen Einigung und die Bewertung, ob das Modell der europäischen Einigung auf Afrika und speziell die AU übertragbar ist. Zudem wird eine allgemeine Einschätzung der Erfolgsaussichten der Einigungsbestrebungen versucht.
Dabei werden die Erfolgsaussichten der afrikanischen Einigung nicht einzig an der europäischen gemessen, denn schliesslich stellt diese nicht das einzig mögliche Modell dar. Es wird aber oft als Vorbild für die Einigungsbemühungen in Afrika herangezogen.
Beim Vergleich afrikanischer und europäischer Einigung ergibt sich, gerade bei neueren Einigungsinitiativen wie der AU, das methodische Problem, eine gerade erst entstandene mit einer sich schon über beinnahe 50 Jahre entwickelnden Integration abzugleichen.
Die AU steht erst am Anfang einer Entwicklung, ihre Organe sind gerade erst geschaffen worden. Konkrete Politiken fehlen grösstenteils noch. Auf der anderen Seite stehen die EU und andere europäische Organisationen wie der Europarat und die OECD, in denen sich die Organe über einen langen Zeitraum entwickelt haben und die über sehr detaillierte Politiken und Instrumente verfügen. Dabei stellt sich dann die Frage, welches Integrationsstadium zum Vergleich herangezogen werden soll.
Aufgrund dieser methodischen Schwierigkeiten beschränkt sich der Vergleich sich auf die zugrundeliegenden Prinzipien, Rahmenbedingungen und Entwicklungen.
Für diese umfassende Fragestellung ist zunächst aber eine Bestandsaufnahme der Einigungstendenzen in Afrika nötig. Dabei werden nicht nur die neuen, sondern auch frühere Anläufe zu kontinentaler oder regionaler Einheit berücksichtigt. Gerade im Bereich der regionalen Wirtschaftsintegration gibt es zahlreiche Ansätze.
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