Leistungsbeurteilung in der Sekundarstufe II: Das Abitur
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
399 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638215787
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar: Leistungsbeurteilung während der Schullaufbahn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die allgemeinen Ziele des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe sind die vertiefte
allgemeine Bildung und der Erwerb der Studierfähigkeit. Das Abschlusszeugnis
berechtigt, ein Hochschulstudium oder eine sonstige berufliche Ausbildung
aufzunehmen1.
Beide Ziele stehen in Deutschland seit Jahren in der Kritik. Vor allem die "Abnehmer"
des Abiturs beklagen die fehlende Allgemeinbildung oder "Studierunfähigkeit" der
jungen Studenten. So verwundert es nicht, dass Hanna-Renate Laurien, in ihrer
Festrede zum 50. Geburtstag der KMK die Diskussionen um das Abitur als "endlose
Geschichte"2 überschrieb. Bis heute steht das Thema regelmässiger als jedes andere
auf der Tagesordnung der KMK. Und das- obwohl erst 1995 eine Expertenkommission
ins Rennen geschickt worden war, welche der KMK bestätigte, man könne im Grossen
und Ganzen am bisherigen Abitursystem festhalten.
Oft trifft die Kritik Probleme, die mit der Leistungsbewertung zusammenhängen. So
wird die Studierunfähigkeit der Abiturienten beklagt, obwohl die Durchschnittsnoten Jahr für Jahr besser werden3. Die Diskussion um das Zentralabitur findet immer wieder
neuen Anlass, wenn in Hamburg 33% der Schüler eines Jahrgangs ihr Abitur schaffen,
während die Zahl in Bayern kontinuierlich um die 20% liegt. Momentan gibt es in Deutschland keine wirkliche Alternative zur Lizenzfunktion der
Regulierung des Hochschulzugangs des Abiturs, wie beispielsweise allg.
Studierfähigkeitstests wie in den USA oder Schweden oder alleinige
Aufnahmeprüfungen. "Diese Alternativen wären nicht nur mit zusätzlichen Kosten,
sondern auch unerwünschten Folgeproblemen verbunden, heisst es in einem
Expertenbericht der KMK 1995. Das Abitur hat daher eine zentrale Bedeutung im
deutschen Bildungswesen. "Innerhalb des Berechtigungswesens steht es als Gelenk
zum gehobenen Dienst, als Studienberechtigung und damit als Eintritt in den höheren
Dienst in einer Schlüsselfunktion". 4 In Anbetracht der fortlaufenden Diskussion und unseres Seminars zur
Leistungsbeurteilung, möchte ich in meiner Hausarbeit das Bewertungssystem der
Sekundarstufe II unter die Lupe nehmen. Ich möchte die Frage beantworten, ob die
Ziele der Abiturbewertung mit dem bestehenden System erreicht werden können, wo
die Schwachstellen und die Stärken liegen. Dabei möchte ich Standpunkte einiger
aktueller Diskussionen aufzeigen und meine eigenen Schlussfolgerungen ziehen.
1 Freistaat Sachsen, SfK 1999: S.5.
2 Laurin 1998: S. 89.
3 Zum Bsp. Kraus 1998:S.56.
4 vgl. KMK 2000: S.XIX.
allgemeine Bildung und der Erwerb der Studierfähigkeit. Das Abschlusszeugnis
berechtigt, ein Hochschulstudium oder eine sonstige berufliche Ausbildung
aufzunehmen1.
Beide Ziele stehen in Deutschland seit Jahren in der Kritik. Vor allem die "Abnehmer"
des Abiturs beklagen die fehlende Allgemeinbildung oder "Studierunfähigkeit" der
jungen Studenten. So verwundert es nicht, dass Hanna-Renate Laurien, in ihrer
Festrede zum 50. Geburtstag der KMK die Diskussionen um das Abitur als "endlose
Geschichte"2 überschrieb. Bis heute steht das Thema regelmässiger als jedes andere
auf der Tagesordnung der KMK. Und das- obwohl erst 1995 eine Expertenkommission
ins Rennen geschickt worden war, welche der KMK bestätigte, man könne im Grossen
und Ganzen am bisherigen Abitursystem festhalten.
Oft trifft die Kritik Probleme, die mit der Leistungsbewertung zusammenhängen. So
wird die Studierunfähigkeit der Abiturienten beklagt, obwohl die Durchschnittsnoten Jahr für Jahr besser werden3. Die Diskussion um das Zentralabitur findet immer wieder
neuen Anlass, wenn in Hamburg 33% der Schüler eines Jahrgangs ihr Abitur schaffen,
während die Zahl in Bayern kontinuierlich um die 20% liegt. Momentan gibt es in Deutschland keine wirkliche Alternative zur Lizenzfunktion der
Regulierung des Hochschulzugangs des Abiturs, wie beispielsweise allg.
Studierfähigkeitstests wie in den USA oder Schweden oder alleinige
Aufnahmeprüfungen. "Diese Alternativen wären nicht nur mit zusätzlichen Kosten,
sondern auch unerwünschten Folgeproblemen verbunden, heisst es in einem
Expertenbericht der KMK 1995. Das Abitur hat daher eine zentrale Bedeutung im
deutschen Bildungswesen. "Innerhalb des Berechtigungswesens steht es als Gelenk
zum gehobenen Dienst, als Studienberechtigung und damit als Eintritt in den höheren
Dienst in einer Schlüsselfunktion". 4 In Anbetracht der fortlaufenden Diskussion und unseres Seminars zur
Leistungsbeurteilung, möchte ich in meiner Hausarbeit das Bewertungssystem der
Sekundarstufe II unter die Lupe nehmen. Ich möchte die Frage beantworten, ob die
Ziele der Abiturbewertung mit dem bestehenden System erreicht werden können, wo
die Schwachstellen und die Stärken liegen. Dabei möchte ich Standpunkte einiger
aktueller Diskussionen aufzeigen und meine eigenen Schlussfolgerungen ziehen.
1 Freistaat Sachsen, SfK 1999: S.5.
2 Laurin 1998: S. 89.
3 Zum Bsp. Kraus 1998:S.56.
4 vgl. KMK 2000: S.XIX.
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