Die Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung Wird durch den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich auf Basis des Gutachtens des wissensch. Beirats des Bundesversicherungsamtes die Risikoselektion in der GKV obsolet?
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Erscheinungsdatum
08.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
101 (Printausgabe)
Dateigröße
5304 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640226016
werden sollte. Unter anderem wurde als Ziel definiert, dass ein geeignetes Versichertenklassifikationsmodell gewählt werden soll, um keine Anreize für Risikoselektion zu bieten.
In dieser Arbeit soll das Ziel hinterfragt werden, ob für die Krankenkassen nach der Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (M-RSA) nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesversicherungsamtes weiterhin ein Anreiz besteht, Risikoselektion zu betreiben. Folgend wird die Ausgangslage des Gesundheitssystems in Deutschland hin zum Risikostrukturausgleich beschrieben. Weiterhin wird aufgezeigt, welche Fehlentwicklungen der "Ur-RSA" genommen hat und welche Reformen darauf folgten, um den Weg zum jetzigen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich nachvollziehen zu können. Die Risikoselektion ist in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein gewissermassen übliches - wie auch verpöntes Mittel - um unter anderen betriebswirtschaftlich zu arbeiten. Die Risikoselektion in ihrer Notwendigkeit wie auch in der Ausführung zu beschreiben, bemüht sich das 5. Kapitel in dieser Arbeit.
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