Das Problem der Angst im Anfängerschwimmunterricht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
794 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638283731
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 2+, Universität Duisburg-Essen (Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit möchte ich das Problem der Angst im
Anfängerschwimmunterricht präsentieren. Dabei werde ich zu Beginn auf verschiedene
grundlegende Theorien von Angst von Mowrer, Lazarus, Spielberger und Martens
vorstellen, um zunächst das grundsätzlichen Problem der Angst auf theoretischer Ebene
zu untersuchen.
Die Auswirkungen der Angst auf das Bewegungsverhalten nach Marion Boisen schliessen
sich an, bis ich dann im zweiten Teil der Arbeit darstellen möchte, wie sich Angst im
Anfängerschwimmen äussert, wo die Ursachen für diese Angst liegen können und wie man
schliesslich als Lehrer mit dieser Angst umgeht und sie in der Praxis bei
Schwimmanfängern überwinden kann. Für Mowrer, einen der ersten Lerntheoretiker, der sich mit dem The ma Angst auch
experimentell beschäftigte, handelt es sich dabei um eine Reaktion, die in zwei Phasen
verläuft. "Mowrer nimmt an, dass Angstverhalten durch zwei aufeinander folgende
Lernprinzipien erworben und aufrechterhalten werden kann: durch die klassische
Konditionierung der Angstreaktion und die anschliessende instrumentelle Verstärkung der
(motorischen)Vermeidungsreaktion."1
a) Phase der klassischen Konditionierung.
Bei Mowrers Theorie der klassischen Konditionierung geht es darum, dass aus einem
Reiz, der zunächst zu keiner bestimmten Reaktion führt, ein Reiz wird, der ein bestimmtes
Verhalten auslöst. In dieser Phase tritt ein ursprünglich neutraler Stimulus (CS) in
zeitlicher Nähe mit einem abgeneigten unkonditionierten Stimulus (UCS) auf. Nach einer oder mehreren Situationen entsteht eine konditionierte emotionale Reaktion (CER), mit
anderen Worten die Angstreaktion.2 [...]
1 Hackfort, D./Schwenkmezger, P., Angst und Angstkontrolle im Sport, Sportrelevante Ansätze und Ergebnisse
theoretischer und empirischer Angstforschung, Köln 1980, S. 97
2 Vgl. Hackfort, D./Schwenkmezger, P., Angst und Angstkontrolle im Sport, Sportrelevante Ansätze und Ergebnisse
theoretischer und empirischer Angstforschung, Köln 1980, S. 97
Anfängerschwimmunterricht präsentieren. Dabei werde ich zu Beginn auf verschiedene
grundlegende Theorien von Angst von Mowrer, Lazarus, Spielberger und Martens
vorstellen, um zunächst das grundsätzlichen Problem der Angst auf theoretischer Ebene
zu untersuchen.
Die Auswirkungen der Angst auf das Bewegungsverhalten nach Marion Boisen schliessen
sich an, bis ich dann im zweiten Teil der Arbeit darstellen möchte, wie sich Angst im
Anfängerschwimmen äussert, wo die Ursachen für diese Angst liegen können und wie man
schliesslich als Lehrer mit dieser Angst umgeht und sie in der Praxis bei
Schwimmanfängern überwinden kann. Für Mowrer, einen der ersten Lerntheoretiker, der sich mit dem The ma Angst auch
experimentell beschäftigte, handelt es sich dabei um eine Reaktion, die in zwei Phasen
verläuft. "Mowrer nimmt an, dass Angstverhalten durch zwei aufeinander folgende
Lernprinzipien erworben und aufrechterhalten werden kann: durch die klassische
Konditionierung der Angstreaktion und die anschliessende instrumentelle Verstärkung der
(motorischen)Vermeidungsreaktion."1
a) Phase der klassischen Konditionierung.
Bei Mowrers Theorie der klassischen Konditionierung geht es darum, dass aus einem
Reiz, der zunächst zu keiner bestimmten Reaktion führt, ein Reiz wird, der ein bestimmtes
Verhalten auslöst. In dieser Phase tritt ein ursprünglich neutraler Stimulus (CS) in
zeitlicher Nähe mit einem abgeneigten unkonditionierten Stimulus (UCS) auf. Nach einer oder mehreren Situationen entsteht eine konditionierte emotionale Reaktion (CER), mit
anderen Worten die Angstreaktion.2 [...]
1 Hackfort, D./Schwenkmezger, P., Angst und Angstkontrolle im Sport, Sportrelevante Ansätze und Ergebnisse
theoretischer und empirischer Angstforschung, Köln 1980, S. 97
2 Vgl. Hackfort, D./Schwenkmezger, P., Angst und Angstkontrolle im Sport, Sportrelevante Ansätze und Ergebnisse
theoretischer und empirischer Angstforschung, Köln 1980, S. 97
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