Kindliche Scheidungsbewältigung in Mutter-Kind-Familien
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.09.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
120 (Printausgabe)
Dateigröße
1663 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638307185
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Hauptanliegen dieser Arbeit ist es, vom Kind aktivierte Mechanismen beziehungsweise
Verhaltensmuster zur Scheidungsbewältigung darzustellen und hinsichtlich
ihrer Effektivität im Bewältigungsprozess zu untersuchen. Im Fokus der
Betrachtung werden deshalb kognitive Anstrengungen des Kindes stehen, die das
scheidungsbedingte psychische Ungleichgewicht beseitigen. Dabei soll einerseits
die Verfügbarkeit interner Ressourcen zur langfristigen Scheidungsbewältigung in
Abhängigkeit von individuellen Kindmerkmalen (z. B. Alter und Geschlecht) herausgearbeitet
werden. Andererseits wird die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung
als eine externe Ressource im Bewältigungsprozess betrachtet. Grundlegend wird
von der Perspektive des Einzelkindes ausgegangen.
Einleitend soll die moderne Familie einer interdisziplinären Begriffsbestimmung
unterzogen und die Grundzüge dieses Familienleitbildes skizziert werden. Es wird
gezeigt, inwieweit die familialen Mitglieder in unserem modernen Kulturbereich
emotional miteinander verstrickt sind und die Kinder, in der Regel Wunschkinder, einen besondern Platz im Herzen eben dieser einnehmen. Abschliessend soll im
zweiten Kapitel die zunehmende Störanfälligkeit der Institution Familie anhand
des Struktur- und Bedeutungswandels, den sie vollzieht, dargestellt werden.
Den familialen Wandel kennzeichnend werden im dritten Kapitel die sukzessiv
gestiegenen Scheidungszahlen und die der davon betroffenen Kinder aufgezeigt.
Des Weiteren soll in diesem Abschnitt die Scheidung als kritisches Lebensereignis
betrachtet und die traumatische Wirkung eben dieser im kindlichen Erleben,
aber auch in bestimmten Entwicklungsphasen aufgezeigt werden.
Im vierten Kapitel werden kindliche Bewältigungsmechanismen und -handlungen
von zentralem Interesse sein, die eine Verarbeitung des Grundkonfliktes der Vaterabwesenheit
zum Ziel haben. Mögliche interne Ressourcen zur Scheidungsbewältigung
sollen dabei in Abhängigkeit von Alters- und Entwicklungsstand des
Kindes aufgezeigt werden. Zum Bewältigungsverhalten von Scheidungskindern in
Mutter-Kind-Familien werden dabei zwei Konzepte mit jeweils unterschiedlicher
theoretischer Orientierung vorgestellt. Das vierte Kapitel abschliessend sollen die
Qualität kindlicher Scheidungsbewältigung beeinflussende Risiko- und Schutzfaktoren
identifiziert werden.
Im fünften Abschnitt werden neben den Rahmenbedingungen vor allem auch spezifische
Problemlagen erläutert, die in Mutter-Kind-Familien auftauchen können.
[...]
Verhaltensmuster zur Scheidungsbewältigung darzustellen und hinsichtlich
ihrer Effektivität im Bewältigungsprozess zu untersuchen. Im Fokus der
Betrachtung werden deshalb kognitive Anstrengungen des Kindes stehen, die das
scheidungsbedingte psychische Ungleichgewicht beseitigen. Dabei soll einerseits
die Verfügbarkeit interner Ressourcen zur langfristigen Scheidungsbewältigung in
Abhängigkeit von individuellen Kindmerkmalen (z. B. Alter und Geschlecht) herausgearbeitet
werden. Andererseits wird die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung
als eine externe Ressource im Bewältigungsprozess betrachtet. Grundlegend wird
von der Perspektive des Einzelkindes ausgegangen.
Einleitend soll die moderne Familie einer interdisziplinären Begriffsbestimmung
unterzogen und die Grundzüge dieses Familienleitbildes skizziert werden. Es wird
gezeigt, inwieweit die familialen Mitglieder in unserem modernen Kulturbereich
emotional miteinander verstrickt sind und die Kinder, in der Regel Wunschkinder, einen besondern Platz im Herzen eben dieser einnehmen. Abschliessend soll im
zweiten Kapitel die zunehmende Störanfälligkeit der Institution Familie anhand
des Struktur- und Bedeutungswandels, den sie vollzieht, dargestellt werden.
Den familialen Wandel kennzeichnend werden im dritten Kapitel die sukzessiv
gestiegenen Scheidungszahlen und die der davon betroffenen Kinder aufgezeigt.
Des Weiteren soll in diesem Abschnitt die Scheidung als kritisches Lebensereignis
betrachtet und die traumatische Wirkung eben dieser im kindlichen Erleben,
aber auch in bestimmten Entwicklungsphasen aufgezeigt werden.
Im vierten Kapitel werden kindliche Bewältigungsmechanismen und -handlungen
von zentralem Interesse sein, die eine Verarbeitung des Grundkonfliktes der Vaterabwesenheit
zum Ziel haben. Mögliche interne Ressourcen zur Scheidungsbewältigung
sollen dabei in Abhängigkeit von Alters- und Entwicklungsstand des
Kindes aufgezeigt werden. Zum Bewältigungsverhalten von Scheidungskindern in
Mutter-Kind-Familien werden dabei zwei Konzepte mit jeweils unterschiedlicher
theoretischer Orientierung vorgestellt. Das vierte Kapitel abschliessend sollen die
Qualität kindlicher Scheidungsbewältigung beeinflussende Risiko- und Schutzfaktoren
identifiziert werden.
Im fünften Abschnitt werden neben den Rahmenbedingungen vor allem auch spezifische
Problemlagen erläutert, die in Mutter-Kind-Familien auftauchen können.
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