Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638343565
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Wir brauchen Bildung. Welche Bildung brauchen wir?, Sprache: Deutsch, Abstract: Grundlegende Erkenntnisse
Hartmut von Hentig vertritt die Meinung, dass Alles bildet, aber nur Weniges veredelt, wobei er sich auf das gesamte Leben und damit verbundene Einflüsse und Faktoren bezieht (vgl. von Hentig, 1997, S.15f.). Das menschliche Leben wird von Gewohnheiten und physischen, sowie psychischen Bedürfnissen geprägt, die zur Bildung des Menschen beitragen; Bildung kann in diesem Sinne positiv als auch negativ erfahren werden. Sie soll auf die Welt und auf das Leben in ihr vorbereiten. In wie weit diese Vorbereitung stattfindet, hängt von der individuellen Bildungsvorstellung ab, die auf eine materiale oder auf eine formale Bildung, auf die Entfaltung von bestehenden Anlagen und Kräften oder auf die Mündigkeit abzielt. Somit ist der Begriff "Bildung" immer noch nicht definiert. Es sollte grundsätzlich berücksichtigt werden, dass sich Bildung sowohl auf das Individuum als auch auf die Gesellschaft bezieht, in der es aufwächst. "Bildung sei die Anregung aller Kräfte eines Menschen, damit diese sich über die Aneignung der Welt in wechselseitiger Ver- und Beschränkung harmonisch- proportionierlich entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität oder Persönlichkeit führen, die in ihrer Idealität und Einzigartigkeit die Menschheit bereichere" (von Hentig, 1996, S.40), so lautet die zusammengefasste Definition von Bildung in der Brockhaus Enzyklopädie. Hiermit ist jedoch nicht die Frage geklärt, welche Bildung der Mensch eigentlich braucht. Von Hentig orientiert sich hier nicht etwa an konkreten Bildungszielen, wie sie in den Schulen vorzufinden sind; er verweist auf Massstäbe, die Etwas darstellen, woran sich Bildung bewährt: "Was auch immer den Menschen bildet - verändert, formt, stärkt, aufklärt, bewegt -, ich werde es daran messen, ob dies eintritt" (von Hentig, 1996, S.75). Diese Massstäbe sollen im Folgenden erläutert werden.
Hartmut von Hentig vertritt die Meinung, dass Alles bildet, aber nur Weniges veredelt, wobei er sich auf das gesamte Leben und damit verbundene Einflüsse und Faktoren bezieht (vgl. von Hentig, 1997, S.15f.). Das menschliche Leben wird von Gewohnheiten und physischen, sowie psychischen Bedürfnissen geprägt, die zur Bildung des Menschen beitragen; Bildung kann in diesem Sinne positiv als auch negativ erfahren werden. Sie soll auf die Welt und auf das Leben in ihr vorbereiten. In wie weit diese Vorbereitung stattfindet, hängt von der individuellen Bildungsvorstellung ab, die auf eine materiale oder auf eine formale Bildung, auf die Entfaltung von bestehenden Anlagen und Kräften oder auf die Mündigkeit abzielt. Somit ist der Begriff "Bildung" immer noch nicht definiert. Es sollte grundsätzlich berücksichtigt werden, dass sich Bildung sowohl auf das Individuum als auch auf die Gesellschaft bezieht, in der es aufwächst. "Bildung sei die Anregung aller Kräfte eines Menschen, damit diese sich über die Aneignung der Welt in wechselseitiger Ver- und Beschränkung harmonisch- proportionierlich entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität oder Persönlichkeit führen, die in ihrer Idealität und Einzigartigkeit die Menschheit bereichere" (von Hentig, 1996, S.40), so lautet die zusammengefasste Definition von Bildung in der Brockhaus Enzyklopädie. Hiermit ist jedoch nicht die Frage geklärt, welche Bildung der Mensch eigentlich braucht. Von Hentig orientiert sich hier nicht etwa an konkreten Bildungszielen, wie sie in den Schulen vorzufinden sind; er verweist auf Massstäbe, die Etwas darstellen, woran sich Bildung bewährt: "Was auch immer den Menschen bildet - verändert, formt, stärkt, aufklärt, bewegt -, ich werde es daran messen, ob dies eintritt" (von Hentig, 1996, S.75). Diese Massstäbe sollen im Folgenden erläutert werden.
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