US-, Britische und EU-Geldpolitik - Ein Vergleich aus konjunkturpolitischer Sicht
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.12.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
940 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638444958
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 1. Januar 1999 begann mit der dritten Stufe der EWU ein neues Zeitalter auf den Internationalen Finanzmärkten. Zu den bestehenden "Global Playern", dem Federal Reserve System und dem zweitwichtigsten Finanzplatz der Welt, London mit der Bank of England, gesellte sich die noch junge EZB. Die Etablierung der EZB und die Einführung des Euro werden im allgemeinen Konsens als "Jahrhundertprojekt" apostrophiert. Es galt eine Strategie zu entwickeln, die eine ökonomische Integration der differenzierten nationalen geldpolitischen Konzeptionen ermöglicht und den strukturellen wirtschaftlichen Unterschieden in den Mitgliedsstaaten Rechnung trägt.
Resultat ist die "Zwei-Säulen-Strategie", welche immer wieder Mittelpunkt heftiger Diskussionen in Wissenschaft und Praxis ist. Demgegenüber steht die 1992 von der Bank of England implementierte Strategie des "Inflation Targeting", welche sich in der letzten Dekade zur dominanten geldpolitischen Konzeption weiterentwickelt hat. Mit welcher Strategie operiert aber die FED? Ein prägnantes Bonmot auf den Finanzmärkten der Welt gibt es unserer Ansicht nach treffend wieder:
"Die EZB hat eine Zwei-Säulen-Strategie - Die FED hat Alan Greenspan"
Welche Auswirkungen und Gefahren birgt dieses auf eine Person fixierte Konzept für die konjunkturpolitische Einflussnahme einer Zentralbank? Wie sind die Erfolge des Inflation Targeting zu bewerten?
Diesen Fragestellungen werden wir im Rahmen dieser Arbeit nachgehen. Zuerst werden dazu die Konzeptionen auf normativer, strategischer und operativer Ebene dargestellt. Daran schliesst sich eine realwirtschaftliche Analyse der Zentralbankaktivitäten im Zeitraum von 1999 bis heute vor dem Hintergrund ihrer konjunkturpolitischen Wirkung an. Abschliessend werden die gewählten Konzeptionen kritisch beleuchtet, sowie Entwicklungspfade für die Zukunft aufgezeigt.
Auf eine Darstellung der historischen Entwicklung sowie der Entscheidungsgremien wird im Rahmen dieser Arbeit bewusst verzichtet. Der für die Gegenüberstellung der Geldpolitiken wichtige Aspekt der Unabhängigkeit soll indes hier kurz erwähnt werden, da allgemein eine inverse Beziehung zwischen Unabhängigkeit und Inflation als stilisierendes Faktum akzeptiert ist.
Resultat ist die "Zwei-Säulen-Strategie", welche immer wieder Mittelpunkt heftiger Diskussionen in Wissenschaft und Praxis ist. Demgegenüber steht die 1992 von der Bank of England implementierte Strategie des "Inflation Targeting", welche sich in der letzten Dekade zur dominanten geldpolitischen Konzeption weiterentwickelt hat. Mit welcher Strategie operiert aber die FED? Ein prägnantes Bonmot auf den Finanzmärkten der Welt gibt es unserer Ansicht nach treffend wieder:
"Die EZB hat eine Zwei-Säulen-Strategie - Die FED hat Alan Greenspan"
Welche Auswirkungen und Gefahren birgt dieses auf eine Person fixierte Konzept für die konjunkturpolitische Einflussnahme einer Zentralbank? Wie sind die Erfolge des Inflation Targeting zu bewerten?
Diesen Fragestellungen werden wir im Rahmen dieser Arbeit nachgehen. Zuerst werden dazu die Konzeptionen auf normativer, strategischer und operativer Ebene dargestellt. Daran schliesst sich eine realwirtschaftliche Analyse der Zentralbankaktivitäten im Zeitraum von 1999 bis heute vor dem Hintergrund ihrer konjunkturpolitischen Wirkung an. Abschliessend werden die gewählten Konzeptionen kritisch beleuchtet, sowie Entwicklungspfade für die Zukunft aufgezeigt.
Auf eine Darstellung der historischen Entwicklung sowie der Entscheidungsgremien wird im Rahmen dieser Arbeit bewusst verzichtet. Der für die Gegenüberstellung der Geldpolitiken wichtige Aspekt der Unabhängigkeit soll indes hier kurz erwähnt werden, da allgemein eine inverse Beziehung zwischen Unabhängigkeit und Inflation als stilisierendes Faktum akzeptiert ist.
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