Eurasische Landbrücke - Perspektiven und Herausforderungen des Schienengüterverkehrs zwischen Europa und Nordostasien
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
124 (Printausgabe)
Dateigröße
2744 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640200184
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 2,0, Universität Hamburg (Institut für Verkehrs- und Regionalwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die erste und bisher einzige durchgehende euroasiatische Schienenverbindung, welche beide Küsten des euroasiatischen Grosskontinents verbindet, entstand 1901 und wurde 1916 endgültig in Betrieb genommen. Mit der bolschewistischen Revolution ein Jahr später kam allerdings die Isolation Sowjetrusslands und mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 die Teilung von Europa und Asien in rivalisierende Blöcke zustande, weiter verstärkt durch den Kalten Krieg. Dadurch wurde der freie Warenaustausch Jahrzehnte lang behindert und der Transit durch das sozialistische Kernland Eurasiens besonders schwierig.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion und des sozialistischen Blocks, verbunden mit der Hinwendung der meisten dieser Länder zur Marktwirtschaft, bietet sich wieder die Möglichkeit der Integration des euroasiatischen Schienenverkehrs in das globale Verkehrssystem. Der Handel zwischen Europa und Nordostasien, insbesondere mit China, nahm in den letzten zwei Jahrzehnten stark zu. Dabei beherrscht der Seetransport über 90% des Güterverkehrs. Tatsächliche oder perspektivische Probleme der Hochseeschifffahrt, wie Kapazitätsengpässe in Hochseehäfen, technische Grenzen des Schiffsgrössenwachstums oder ökologische Auswirkungen des Seetransports fördern das Interesse der Verkehrswirtschaft und -wissenschaft an einer Schienenlandbrücke als Alternative zum Seegüterverkehr.
Die vorliegende Arbeit unternimmt einen Versuch der Analyse der aktuellen Situation und des Potentials des Schienengüterverkehrs zwischen Europa und Nordostasien (weiter im Text: NOA). Die Transsibirische Eisenbahn ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die einzige durchgehende und funktionierende Schienenroute zwischen den beiden Küsten Eurasiens. In den letzten Jahren fanden auch schon Landbrückentransporte auf ihr statt, wenn auch in geringem Umfang. Deshalb fokussiert sich diese Arbeit auf die Transsibirische Route (weiter im Text: TSR) und beleuchtet die Vor- und Nachteile der Strecke sowie ihre Perspektiven und Herausforderungen. Alternative Brückenvarianten werden ebenfalls vorgestellt und nach ihrem Konkurrenzpotential gegenüber der TSR
und dem Seeweg untersucht.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion und des sozialistischen Blocks, verbunden mit der Hinwendung der meisten dieser Länder zur Marktwirtschaft, bietet sich wieder die Möglichkeit der Integration des euroasiatischen Schienenverkehrs in das globale Verkehrssystem. Der Handel zwischen Europa und Nordostasien, insbesondere mit China, nahm in den letzten zwei Jahrzehnten stark zu. Dabei beherrscht der Seetransport über 90% des Güterverkehrs. Tatsächliche oder perspektivische Probleme der Hochseeschifffahrt, wie Kapazitätsengpässe in Hochseehäfen, technische Grenzen des Schiffsgrössenwachstums oder ökologische Auswirkungen des Seetransports fördern das Interesse der Verkehrswirtschaft und -wissenschaft an einer Schienenlandbrücke als Alternative zum Seegüterverkehr.
Die vorliegende Arbeit unternimmt einen Versuch der Analyse der aktuellen Situation und des Potentials des Schienengüterverkehrs zwischen Europa und Nordostasien (weiter im Text: NOA). Die Transsibirische Eisenbahn ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die einzige durchgehende und funktionierende Schienenroute zwischen den beiden Küsten Eurasiens. In den letzten Jahren fanden auch schon Landbrückentransporte auf ihr statt, wenn auch in geringem Umfang. Deshalb fokussiert sich diese Arbeit auf die Transsibirische Route (weiter im Text: TSR) und beleuchtet die Vor- und Nachteile der Strecke sowie ihre Perspektiven und Herausforderungen. Alternative Brückenvarianten werden ebenfalls vorgestellt und nach ihrem Konkurrenzpotential gegenüber der TSR
und dem Seeweg untersucht.
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