Zurück zu den Anfängen? - Eine qualitative Untersuchung zur Wiederentdeckung der Geschlechtertrennung im gegenwärtigen Sportunterricht Koedukation oder Geschlechtertrennung im Sportunterricht
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 37.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
125 (Printausgabe)
Dateigröße
858 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640159277
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 1,3, Universität Münster (Institut für Sportwissenschaft ), Sprache: Deutsch, Abstract: "Männer haben's schwer, nehmen's leicht
Aussen hart und innen ganz weich
Werden als Kind schon auf Mann geeicht
Wann ist ein Mann ein Mann?"
(Herbert Grönemeyer, 4630 Bochum, Männer)
Der Refrain dieses deutschen Klassikers Männer von Herbert Grönemeyer konkretisiert in nur wenigen Zeilen das Dilemma einer geschlechtsspezifischen Sozialisation von Männern und Frauen. Demnach entstehen Geschlechtsidentitäten nicht nach einem genetisch unveränderbaren Bauplan, sondern richten sich viel-mehr nach kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Die Ursachen offenkundiger Differenzen zwischen Mann und Frau sind mannigfaltig und nicht immer eindeutig zuzuordnen. Mit Sicherheit kann jedoch behauptet werden, dass die so genannte Primärsozialisation innerhalb der Familie und des Freundeskreises die jeweilige Ausprägung einer besonders männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsidentität unmittelbar beeinflusst. Eine Erklärung ist darin zu sehen, dass vorbildliches Verhaltensmuster von Eltern oder Freunden häufig imitiert werden, so dass eigene Einstellungen und Ansichten mit denen der Vorbilder korrelieren. Neben indoktrinierter Einstellungen und Verhaltensmuster äussert sich der Grad einer Geschlechtsidentität oftmals über die berufliche Tätigkeit, die Auswahl der Kleidung oder die jeweilige Freizeitaktivität. Im Bereich des Sports existieren ebenfalls vereinzelte Disziplinen, die als besonders weiblich oder männlich gelten und deren Ausübung unmittelbar zur geschlechtlichen Inszenierung eines Sportlers oder einer Sportlerin beitragen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern der ausserschulische Sport besonders ausgeprägte und tradierte Geschlechtsidentitäten ausbildet und womöglich zu einer Verfremdung oder Distanzierung der Geschlechter beiträgt.
Aussen hart und innen ganz weich
Werden als Kind schon auf Mann geeicht
Wann ist ein Mann ein Mann?"
(Herbert Grönemeyer, 4630 Bochum, Männer)
Der Refrain dieses deutschen Klassikers Männer von Herbert Grönemeyer konkretisiert in nur wenigen Zeilen das Dilemma einer geschlechtsspezifischen Sozialisation von Männern und Frauen. Demnach entstehen Geschlechtsidentitäten nicht nach einem genetisch unveränderbaren Bauplan, sondern richten sich viel-mehr nach kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Die Ursachen offenkundiger Differenzen zwischen Mann und Frau sind mannigfaltig und nicht immer eindeutig zuzuordnen. Mit Sicherheit kann jedoch behauptet werden, dass die so genannte Primärsozialisation innerhalb der Familie und des Freundeskreises die jeweilige Ausprägung einer besonders männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsidentität unmittelbar beeinflusst. Eine Erklärung ist darin zu sehen, dass vorbildliches Verhaltensmuster von Eltern oder Freunden häufig imitiert werden, so dass eigene Einstellungen und Ansichten mit denen der Vorbilder korrelieren. Neben indoktrinierter Einstellungen und Verhaltensmuster äussert sich der Grad einer Geschlechtsidentität oftmals über die berufliche Tätigkeit, die Auswahl der Kleidung oder die jeweilige Freizeitaktivität. Im Bereich des Sports existieren ebenfalls vereinzelte Disziplinen, die als besonders weiblich oder männlich gelten und deren Ausübung unmittelbar zur geschlechtlichen Inszenierung eines Sportlers oder einer Sportlerin beitragen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern der ausserschulische Sport besonders ausgeprägte und tradierte Geschlechtsidentitäten ausbildet und womöglich zu einer Verfremdung oder Distanzierung der Geschlechter beiträgt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung