Ratingagenturen als Instrument zur Beseitigung der Principal-Agent-Problematiken auf dem Kapitalmarkt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
83 (Printausgabe)
Dateigröße
849 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640374878
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die internationalen Finanzmärkte sind so komplex wie selten zuvor. Zum einen lässt sich dies auf die zunehmende Liberalisierung der Finanzmärkte zurückführen und zum anderen auf die stetig wachsende Anzahl neuer Finanzinstrumente.
Private Investoren haben heutzutage kaum mehr die Möglichkeit, die unüberschaubare Anzahl von Investitionsalternativen eigenständig - ohne die Dienste Dritter - zu evaluieren. Selbst institutionelle Investoren haben grosse Schwierigkeiten,
die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten auf den Märkten zu überschauen.
Die Hauptgefahr für die Investoren liegt in einer möglichen Fehlallokation ihres Kapitals. Ein Investor findet sich bei Investition in ein Unternehmen in einer klassischen Principal-Agent-Beziehung wieder. Als Principal stellt er, hinsichtlich
der Kreditwürdigkeit des Unternehmens, die weniger gut informierte Partei dar.
Hier treten nun die sogenannten Ratingagenturen auf den Plan. Diese Informationsdienstleister erheben den Anspruch, durch ihre Ratings die Markttransparenz zu erhöhen, die bestehenden Informationsasymmetrien auf den Kapitalmärkten zu reduzieren und so zu einer höheren Effizienz der Kapitalmärkte beizutragen.
In der Vergangenheit hat zwischen Anspruch und Wirklichkeit jedoch oft eine grosse Schere geklafft. So konnten Ratingagenturen die Investoren nicht immer vor Unternehmensinsolvenzen warnen. Die wohl bekanntesten Unternehmenszusammenbrüche sind die von Enron und WorldCom aus dem Jahre 2001. Wie andere Informationsintermediäre auch, waren die Ratingagenturen nicht in der Lage, ein exaktes Bild der Finanz- und Ertragslage der Unternehmen wiederzugeben.
Vor diesem Hintergrund ist eine zentrale Fragestellung dieser Arbeit, inwieweit Ratingagenturen ein geeignetes Instrument zur Beseitigung der Principal-Agent-Problematiken auf dem Kapitalmarkt darstellen.
Private Investoren haben heutzutage kaum mehr die Möglichkeit, die unüberschaubare Anzahl von Investitionsalternativen eigenständig - ohne die Dienste Dritter - zu evaluieren. Selbst institutionelle Investoren haben grosse Schwierigkeiten,
die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten auf den Märkten zu überschauen.
Die Hauptgefahr für die Investoren liegt in einer möglichen Fehlallokation ihres Kapitals. Ein Investor findet sich bei Investition in ein Unternehmen in einer klassischen Principal-Agent-Beziehung wieder. Als Principal stellt er, hinsichtlich
der Kreditwürdigkeit des Unternehmens, die weniger gut informierte Partei dar.
Hier treten nun die sogenannten Ratingagenturen auf den Plan. Diese Informationsdienstleister erheben den Anspruch, durch ihre Ratings die Markttransparenz zu erhöhen, die bestehenden Informationsasymmetrien auf den Kapitalmärkten zu reduzieren und so zu einer höheren Effizienz der Kapitalmärkte beizutragen.
In der Vergangenheit hat zwischen Anspruch und Wirklichkeit jedoch oft eine grosse Schere geklafft. So konnten Ratingagenturen die Investoren nicht immer vor Unternehmensinsolvenzen warnen. Die wohl bekanntesten Unternehmenszusammenbrüche sind die von Enron und WorldCom aus dem Jahre 2001. Wie andere Informationsintermediäre auch, waren die Ratingagenturen nicht in der Lage, ein exaktes Bild der Finanz- und Ertragslage der Unternehmen wiederzugeben.
Vor diesem Hintergrund ist eine zentrale Fragestellung dieser Arbeit, inwieweit Ratingagenturen ein geeignetes Instrument zur Beseitigung der Principal-Agent-Problematiken auf dem Kapitalmarkt darstellen.
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