Verletzungsmuster von Trendsportarten im Funpark
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.03.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
110 (Printausgabe)
Dateigröße
961 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638260114
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung, Note: 1,3, Technische Universität München (Sportwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung
In den letzten Jahren waren Jugendliche immer mehr auf der Suche nach neuen, aufregenden Sportarten, die vor allem Spass bereiten sollten, und über die sie sich von den "normalen" Sportarten abgrenzen können, auf der Suche nach einem neuen Lebensgefühl. Diese Identifikation finden die Jugendlichen Sportler mehr und mehr in sogenannten Funparks. Dies sind speziell erbaute Sportstätten, in denen sich mittlerweile junge Menschen mit Skateboards, Inlineskates, BMX-Rädern sowie neuen, noch exotisch anmutenden Sportgeräten, wie dem Kick - und Snakeboard, tummeln. Die Jugendliche haben das Ziel, mit ihrer Extremsportart an die Grenzen zu gehen, und immer spektakulärere Sprünge oder Stunts zu erfinden.
In wenigen Jahren bildete sich im Funpark eine ganz eigene Gruppe von Sportlern, die sich mittlerweile in grossen Meisterschaften bei steigendem Medieninteresse messen. Eine Studie der Zeitschrift Media Perspektiven über das Interesse an Sportübertragungen im Fernsehen zeigt deutlich das hohe Interesse der Jugendlichen an diesen Sportarten. Im Gesamtvergleich stehen die Fun- und Extremsportarten bei den 14-29 jährigen an dritter Stelle nach Fussball und Formel 1. EHMANN (7) stellt sogar fest, dass zahlreiche Menschen, die selbst noch nie Sport getrieben haben Funsportler für verrückte Spinner, schräge Vögel und realitätsferne Aussenseiter halten. Wer jedoch selbst einmal in einem dieser Funparks war, kann diese Meinung wohl sehr gut nachvollziehen, denn für Aussenstehende nahezu verrückt und sehr gefährlich wirken die meterhohen Sprünge und akrobatischen Einlagen mit allen möglichen Sportgeräten. Deshalb stellt sich die Frage, ob diese neuen Sportarten wirklich so gefährlich sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, und wie hoch das Verletzungsrisiko tatsächlich ist.
Bereits Anfang der achtziger Jahre, als die ersten Studien über das Skateboarden erschienen, wurde bekannt, dass diese Sportart sehr verletzungsträchtig ist. Deshalb forderten CHRISTIAN et al (2) und HOF et al (12), das Skateboarden von der Strasse weg in eigene, spezielle Sportstätten zu bringen, um so das Verletzungsrisiko zu vermindern.
Im Hinblick auf die Verletzungsmuster wurden zwar in den letzten Jahren zahlreiche Studien durchgeführt, diese bezogen sich jedoch vor allem auf die neue Trendsportart "Inlineskaten" bzw. Skateboarden auf der Strasse, nicht in den Funparks. Dem kleineren Teil dieser Extremisten in solchen Sportarten wurde bis jetzt sehr wenig Interesse geschenkt.
(..)
In den letzten Jahren waren Jugendliche immer mehr auf der Suche nach neuen, aufregenden Sportarten, die vor allem Spass bereiten sollten, und über die sie sich von den "normalen" Sportarten abgrenzen können, auf der Suche nach einem neuen Lebensgefühl. Diese Identifikation finden die Jugendlichen Sportler mehr und mehr in sogenannten Funparks. Dies sind speziell erbaute Sportstätten, in denen sich mittlerweile junge Menschen mit Skateboards, Inlineskates, BMX-Rädern sowie neuen, noch exotisch anmutenden Sportgeräten, wie dem Kick - und Snakeboard, tummeln. Die Jugendliche haben das Ziel, mit ihrer Extremsportart an die Grenzen zu gehen, und immer spektakulärere Sprünge oder Stunts zu erfinden.
In wenigen Jahren bildete sich im Funpark eine ganz eigene Gruppe von Sportlern, die sich mittlerweile in grossen Meisterschaften bei steigendem Medieninteresse messen. Eine Studie der Zeitschrift Media Perspektiven über das Interesse an Sportübertragungen im Fernsehen zeigt deutlich das hohe Interesse der Jugendlichen an diesen Sportarten. Im Gesamtvergleich stehen die Fun- und Extremsportarten bei den 14-29 jährigen an dritter Stelle nach Fussball und Formel 1. EHMANN (7) stellt sogar fest, dass zahlreiche Menschen, die selbst noch nie Sport getrieben haben Funsportler für verrückte Spinner, schräge Vögel und realitätsferne Aussenseiter halten. Wer jedoch selbst einmal in einem dieser Funparks war, kann diese Meinung wohl sehr gut nachvollziehen, denn für Aussenstehende nahezu verrückt und sehr gefährlich wirken die meterhohen Sprünge und akrobatischen Einlagen mit allen möglichen Sportgeräten. Deshalb stellt sich die Frage, ob diese neuen Sportarten wirklich so gefährlich sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, und wie hoch das Verletzungsrisiko tatsächlich ist.
Bereits Anfang der achtziger Jahre, als die ersten Studien über das Skateboarden erschienen, wurde bekannt, dass diese Sportart sehr verletzungsträchtig ist. Deshalb forderten CHRISTIAN et al (2) und HOF et al (12), das Skateboarden von der Strasse weg in eigene, spezielle Sportstätten zu bringen, um so das Verletzungsrisiko zu vermindern.
Im Hinblick auf die Verletzungsmuster wurden zwar in den letzten Jahren zahlreiche Studien durchgeführt, diese bezogen sich jedoch vor allem auf die neue Trendsportart "Inlineskaten" bzw. Skateboarden auf der Strasse, nicht in den Funparks. Dem kleineren Teil dieser Extremisten in solchen Sportarten wurde bis jetzt sehr wenig Interesse geschenkt.
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