Das Phänomen Short Message Service (SMS) - Einführung in eine neue Kommunikationsform
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Sprache:Deutsch
Fr. 18.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
940 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638614177
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft (IFKW)), Veranstaltung: Hauptseminararbeit Online-Forschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Motorola 1983 das erste Mobilfunktelefon auf den Markt brachte und damit
das Zeitalter der mobilen Telephonie einläutete, konnte kaum einer die Erfolgsgeschichte dieses neuen Mediums voraussehen. Nachdem die anfangs sehr teuren Geräte meist noch den Chefetagen vorbehalten waren , verfügten im Jahr 2004 bereits 72 Prozent aller deutschen Haushalte über ein Handy. Neben der mobilen Telephonie erfreut sich inzwischen mit dem Short Message Service, kurz SMS , allerdings noch eine ganz andere Anwendungsform des Mobiltelefons, das Versenden elektronischer Kurzmitteilungen über das Handy, grosser Beliebtheit. Im Jahr 2001 nutzten bereits zwei Drittel der deutschen Handybesitzer diesen Dienst, 2004 waren es sogar 86 Prozent.
Dieser völlig unerwartete Erfolg, der in den Medien wiederholt als "SMS-Boom"
oder "SMS-Manie" bezeichnet wird, führte nicht nur dazu, dass das Wort SMS im
Jahr 2001 von der Gesellschaft für deutsche Sprache in die Liste der Wörter des Jahres aufgenommen wurde , sondern auch zu einem verstärkten, fächerübergreifenden wissenschaftlichen Interesse an dieser neuen Kommunikationsform.
Neben medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten der SMS-Kommunikation stehen dabei im Zusammenhang mit der SMS-Nutzung insbesondere die jugendlichen Handybesitzer als Hauptnutzergruppe des Short Message Service im Fokus wissenschaftlicher Studien.
Im Folgenden sollen die medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten, die Inhalte sowie die Nutzungsmotive des Short Message Service untersucht wer- den. Ein besonderes Augenmerk liegt auch hier auf der Gruppe der Jugendlichen, zum einen, da sie, wie bereits erwähnt, die Hauptnutzergruppe des Kurzmitteillungsdienstes darstellen, zum anderen aber auch aufgrund der aktuellen Forschungslage, die in der Literatur bislang kaum Untersuchungen zu anderen Nutzergruppen hervorgebracht hat.
Zunächst sollen allerdings die Funktionsweise des Short Message Service sowie seine unterschiedlichen Anwendungsformen kurz dargestellt werden, um dem Leser einen grundlegenden Überblick zu verschaffen.
das Zeitalter der mobilen Telephonie einläutete, konnte kaum einer die Erfolgsgeschichte dieses neuen Mediums voraussehen. Nachdem die anfangs sehr teuren Geräte meist noch den Chefetagen vorbehalten waren , verfügten im Jahr 2004 bereits 72 Prozent aller deutschen Haushalte über ein Handy. Neben der mobilen Telephonie erfreut sich inzwischen mit dem Short Message Service, kurz SMS , allerdings noch eine ganz andere Anwendungsform des Mobiltelefons, das Versenden elektronischer Kurzmitteilungen über das Handy, grosser Beliebtheit. Im Jahr 2001 nutzten bereits zwei Drittel der deutschen Handybesitzer diesen Dienst, 2004 waren es sogar 86 Prozent.
Dieser völlig unerwartete Erfolg, der in den Medien wiederholt als "SMS-Boom"
oder "SMS-Manie" bezeichnet wird, führte nicht nur dazu, dass das Wort SMS im
Jahr 2001 von der Gesellschaft für deutsche Sprache in die Liste der Wörter des Jahres aufgenommen wurde , sondern auch zu einem verstärkten, fächerübergreifenden wissenschaftlichen Interesse an dieser neuen Kommunikationsform.
Neben medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten der SMS-Kommunikation stehen dabei im Zusammenhang mit der SMS-Nutzung insbesondere die jugendlichen Handybesitzer als Hauptnutzergruppe des Short Message Service im Fokus wissenschaftlicher Studien.
Im Folgenden sollen die medienspezifischen und sprachlichen Besonderheiten, die Inhalte sowie die Nutzungsmotive des Short Message Service untersucht wer- den. Ein besonderes Augenmerk liegt auch hier auf der Gruppe der Jugendlichen, zum einen, da sie, wie bereits erwähnt, die Hauptnutzergruppe des Kurzmitteillungsdienstes darstellen, zum anderen aber auch aufgrund der aktuellen Forschungslage, die in der Literatur bislang kaum Untersuchungen zu anderen Nutzergruppen hervorgebracht hat.
Zunächst sollen allerdings die Funktionsweise des Short Message Service sowie seine unterschiedlichen Anwendungsformen kurz dargestellt werden, um dem Leser einen grundlegenden Überblick zu verschaffen.
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