Die Schriftstellerexistenz in Peter Handkes 'Nachmittag eine Schriftstellers'
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
465 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638305044
Ein Mensch, der Bücher schreibt, um Geschichten zu erzählen, um sich frei zu schreiben oder lediglich, um damit Geld zu verdienen. So ähnlich würde man den Normalfall beschreiben. Man erfährt als Leser zwar aus Biographien, wie ein Schriftsteller lebt, wo er geboren ist und wie sein Leben verlief, aber was tut er Nachmittags, wenn er den Stift niederlegt und nun Zeit für sich hat?
Peter Handke beschreibt in "Nachmittag eines Schriftstellers" genau das. Zeitraum: Genau ein Nachmittag. Der Leser erlebt den Spaziergang mit, den der Schriftsteller nach getaner Arbeit unternimmt. Auf den ersten Blick erfährt man hier lediglich etwas über die Umwelt und die Wege, die er einschlägt sowie über Personen, denen er begegnet. Jedoch ist es bei genauem Ansehen komplexer.
Denn man erfährt schnell, dass der Schriftsteller sich auch nach der Arbeit nicht von dieser lösen kann. "Also nicht: >>Ich als Schriftsteller<<, vielmehr: >>Der Schriftsteller als Ich<<." (Handke 1989:6).
Der Leser bekommt den Eindruck, als sei ein Schriftsteller immer Schriftsteller, wo er auch ist oder was er tut.
In meinen Ausführungen soll nun die Schriftstellerexistenz in Peter Handkes Werk "Nachmittag eines Schriftstellers" erläutert werden. Inwiefern ist ein normales Leben für den "Schriftsteller als Ich" möglich?
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.