Die Beziehungen Marokkos zu Europa, im Besonderen der Europäischen Union
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
07.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
499 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638288811
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die EU und der Nahe Osten - Entstehung einer gemeinsamen Aussenpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist, die Beziehungen Marokkos zu Europa darzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Beziehungen zur Europäischen Union und deren neuester Initiative, der Euro-Mediterranen Partnerschaft. Die Ursprünge der Beziehungen liegen natürlich vor der Periode der Kolonialzeit, doch während letzterer hat sich der enge Kontakt des Königreiches zum angrenzenden Europa begründet. Diese Zeit ist auch für die heutigen Beziehungen noch prägend. Aus diesem historischen Kontext heraus beschreibe ich die erste der drei Säulen der Beziehungen Marokkos zu Europa, und zwar der bilateralen Beziehungen zu europäischen Staaten, primär Frankreich und sekundär Spanien. Die zweite der Säulen sind die nach dem Entstehen der Europäischen Gemeinschaft und später Union getroffenen bilateralen Abkommen zwischen Marokko und der Union. Die dritte und jüngste Säule sind die multilateralen Konferenzen des in Barcelona begonnenen Prozess einer euro-mediterranen Partnerschaft. Sie sind als Ergänzung der bilateralen Beziehungen gedacht, bzw. schaffen sie einen neuen Rahmen für diese (z.B. die Grundstruktur der Assoziationsabkommen). Diese Partnerschaft ist multilateral strukturiert, sie schliesst die Mittelmeeranrainerstaaten ein, und soll die bisherige beinahe rein ökonomische Beziehungen um kulturelle und soziale Aspekte erweitern. Methodisch werde ich Primärquellen der Analyse unterziehen, wie zum Beispiel das Assoziationsabkommen Marokkos mit der EU, sowie die Erkenntnisse durch Konsultation von Sekundärliteratur erweitern. Ich peile eine historisch-politikwissenschaftliche Darstellung an, die jedoch trotz des limitierten Platzes juristische und ökonomische Aspekte nicht ausklammern soll. Dann werde ich das Assoziationsabkommen näher betrachten; den bilateralen Teil der Beziehung zu Europa. Den Schlusspunkt bilden die finanziellen Instrumente der Kooperation, gefolgt von der Konklusion, die sich ökonomischen Perspektiven widmet. Der Prozess der Integration im Mittelmeer steht in Konkurrenz zu jenem im Osten. Jeder Integrationsprozess in der Union von der gesetzten Priorität und den somit zugeteilten Mitteln abhängig. In diesem Kontext könnte der Erweiterungsprozess der Union in Richtung Osten den Integrationsprozess im Mittelmeerraum beeinflussen, zwei Prozesse mit unterschiedlichen Zielsetzungen: Im ersteren die Erweiterung der Union, durch Beitritt der beteiligten Länder; im letzteren die Schaffung einer Freihandelszone bis 2010.
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