Geschlechtsspezifische Personenbezeichnungen: Deutsch - Englisch kontrastiv
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 40.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
291 (Printausgabe)
Dateigröße
1433 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640530328
Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: Gut, Universität Wien (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Durch eine Arbeit über die deutsche Movierung, die ich im Rahmen eines Seminars im Winter 1990 verfasst habe, bin ich auf die Problematik der Sexusdifferenzierung in der deutschen Sprache aufmerksam geworden. Umso mehr als sich während meines Studiums der englischen Sprache deutlich zeigte, dass sich im Englischen, sicherlich bedingt durch das Fehlen eines grammatischen Genus, das Personenbezeichnungen einen maskulinen oder femininen Artikel zuordnet (wie z.B. im Deutschen) oder sie maskulinen oder femininen Flexionsklassen zuordnet (wie z.B. im Lateinischen), und weiters durch die äusserst geringe Verwendung movierender Suffixe, diese Problematik nur sehr begrenzt bzw. teilweise überhaupt nicht stellt. Ich spreche hier von der Problematik, die sich einerseits durch die Diskrepanz zwischen der Häufigkeit der tatsächlichen Anwendung geschlechtsabstrahierender Sprachelemente wie Movierungssuffixe, geschlechtsspezifische Lexeme, Komposita oder Syntagmen im realen Alltag eines/einer Deutschsprechenden und der eher geringen Bedeutung, der diesen sprachlichen Elementen in der Forschungsliteratur, vor allem in den Grammatiken, beigemessen wird, und andererseits durch die allgemeine Erkenntnis des Männlichen als männlich und der Notwendigkeit eines Weiblichen im Zuge der Emanzipation der Geschlechter in der deutschen Sprache ergibt. Gemeint ist damit nicht nur die weibliche Emanzipation, die eine sprachliche Gleichberechtigung von Frau und Mann unumgänglich macht, sondern auch die männliche.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung