Politik der revisionistischen Mächte
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
12.02.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
519 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638349543
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Hochschule für Politik München, Veranstaltung: Internationale Friedenssicherung und kollektive Sicherheit - vom Völkerbund zu den Vereinten Nationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zwanziger und dreissiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden durch ausserordentlich viele, historische, politische und für die damalige Entwicklung massgebliche Ereignisse geprägt. Diese Arbeit setzt sich mit dem komplexen Thema der "Politik der revisionistischen Mächte" zu dieser Zeit auseinander. In erster Reiher ist es wichtig den Begriff des "Revisionismus" zu erklären, da dieser in verschiedenen wissenschaftlichen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen hat. Der Revisionismus der zwanziger und dreissiger Jahre, welcher mit dem Thema des Hauptseminars "Vom Völkerbund zu den Vereinten Nationen" zusammenhängt, ist der sog. Territoriale Revisionismus.1 Dieser beinhaltet das Streben nach Änderungen der bereits vertraglich abgeschlossenen Grenz- oder Einflussfragen der Staaten in der Versailler Friedensordnung nach dem Ersten Weltkrieg.
Zu diesen Staaten gehören in erster Reihe Deutschland, die Nachfolgerstaaten der k-k. Monarchie, insbesondere Ungarn und paradoxerweise auch Italien, welches an der Seite der Alliierten gegen die Mittelmächte gekämpft hat. Zum Thema Revisionismus könnte man noch kleinere Grenzfragen anführen, wie z.B. die Streitigkeiten zwischen Polen und der Sowjetunion oder die zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn. Diese Fragen spielen aber keineswegs eine so bedeutende geopolitische oder friedensbedrohende Rolle. Das Thema "Revisionismus" möchte ich nicht nur auf die Beschreibung der jeweiligen problematischen Gebiete beschränken. Viel wichtiger sind die damaligen internationalen Beziehungen und der langsame Aufstieg der gedemütigten Verlierer des Ersten Weltkrieges, insb. Deutschlands, in die Weltpolitik. Ich werde ich mich ebenfalls bemühen diesen Aufstieg im Hinblick auf die damalige Friedensfrage zu beschreiben und die Politik, Motive und Absichten der damaligen Entscheidungsträger zu erklären. Die Arbeit stellt sich auch zum Ziel die Versailler Friedensordnung einer Kritik zu unterziehen und das Scheitern des Völkerbundes darzulegen.
Zu diesen Staaten gehören in erster Reihe Deutschland, die Nachfolgerstaaten der k-k. Monarchie, insbesondere Ungarn und paradoxerweise auch Italien, welches an der Seite der Alliierten gegen die Mittelmächte gekämpft hat. Zum Thema Revisionismus könnte man noch kleinere Grenzfragen anführen, wie z.B. die Streitigkeiten zwischen Polen und der Sowjetunion oder die zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn. Diese Fragen spielen aber keineswegs eine so bedeutende geopolitische oder friedensbedrohende Rolle. Das Thema "Revisionismus" möchte ich nicht nur auf die Beschreibung der jeweiligen problematischen Gebiete beschränken. Viel wichtiger sind die damaligen internationalen Beziehungen und der langsame Aufstieg der gedemütigten Verlierer des Ersten Weltkrieges, insb. Deutschlands, in die Weltpolitik. Ich werde ich mich ebenfalls bemühen diesen Aufstieg im Hinblick auf die damalige Friedensfrage zu beschreiben und die Politik, Motive und Absichten der damaligen Entscheidungsträger zu erklären. Die Arbeit stellt sich auch zum Ziel die Versailler Friedensordnung einer Kritik zu unterziehen und das Scheitern des Völkerbundes darzulegen.
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