Studienfinanzierung in Deutschland - Herausforderung für deutsche Finanzdienstleister und ihre Grenzen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
786 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638607988
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2,0, Universität Hohenheim (Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Bankwirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Studentenumfrage im Jahr 2003 ergab, dass lediglich 1% der Studierenden ein Darlehen zur teilweisen Finanzierung ihres Studiums aufgenommen hat. 1 Allerdings gab es bis dahin mit dem Bildungskredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auch nur ein deutschlandweit verfügbares Angebot. Seit dieser Umfrage hat sich die Situation der Studienfinanzierung allerdings grundlegend geändert. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 26. Januar 2005 wurde die Entscheidungsbefugnis des Bundes auf den Grundsatz der Gebührenfreiheit des Studiums als nichtig erklärt 2 und ermöglichte den Bundesländern die Einführung von Studiengebühren. 3 Die Bundesländer wurden vom BVerfG aber gleichwohl in die Pflicht genommen, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, damit niemand auf Grund dieser finanziellen Mehrbelastung von der Aufnahme eines Studiums abgehalten wird. 4 Erste Statistiken erwecken allerdings den Anschein, dass sich potentielle Studierende von Studiengebühren dennoch abschrecken lassen. Die Anzahl der Erstsemester ging in Bundesländern, die bereits Studiengebühren eingeführt haben, signifikant zurück. So verzeichnen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Rückgänge von 7,1%; in Baden-Württemberg und Niedersachsen sank die Zahl der Erstsemester um 5,4% bzw. 7,5%. Dieser Rückgang lässt sich jedoch nicht ausschliesslich auf allgemein sinkende Abiturientenzahlen zurückführen, da bundesweit lediglich ein Rückgang von 3,5% zu beobachten ist. 5 Darüber hinaus weist die Tendenz von über-durchschnittlich vielen Ausbildungsverträgen mit Abiturienten im Ausbildungsjahr 2006 darauf hin 6 , dass die abschreckende Wirkung von Studiengebühren offensichtlich unterschätzt wurde, obgleich eine Kausalwirkung von Studiengebühren und steigenden Abiturientenquoten im dualen Ausbildungssystem noch nicht ausreichend zu belegen ist. Die vorliegende Arbeit fokussiert hierbei jedoch nicht die ordnungspolitische Lenkungsfunktion allgemeiner Studiengebühren. 7 Vielmehr werden Entwicklungen aufgezeigt, die durch das Urteil des BVerfG im Sektor der Finanzdienstleister angestossen wurden. Neben einer breiten öffentlichen Diskussion entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahren ein breiter Markt für Studienfinanzierungsangebote. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, dass eine steigende Nachfrage nach diesen Produkten zu verzeichnen ist. [...]
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