Rassismus in der deutschen Gesellschaft seit der Wiedervereinigung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.08.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
117 (Printausgabe)
Dateigröße
15271 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638817462
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Recht und Kriminalität, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Rassismus war nicht nur ein Problem vergangener Tage, sondern ist auch in
der heutigen Zeit noch aktuell. Er wurde in den letzten Jahren in der
Öffentlichkeit häufig tabuisiert, wenn nicht sogar geleugnet. Politiker und
Medien vermieden es bei Gewalttaten gegen Migranten von rassistischen
Angriffen zu sprechen, sie zogen die Begriffe "Ausländerfeindlichkeit" oder
"Fremdenfeindlichkeit" vor.
Der Begriff "Rassismus" weckt in den Köpfen der Menschen noch immer
Assoziationen zum Dritten Reich und der damaligen Rassenideologie der
Nationalsozialisten, die möglichst nicht mehr thematisiert werden soll.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands kam es immer häufiger zu
rassistischen Straftaten, wodurch der "Rassismus-Begriff" wieder in den
Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte. Zu nennen sind hier besonders die vielen
Brandanschläge gegen Ausländer (z.B. in Mölln, Hoyerswerda, Rostock-
Lichtenhagen und Solingen) zu Beginn der 90er Jahre, die bis heute
unvergessen sind und im weiteren Verlauf der Examensarbeit unter anderem
thematisiert werden.
Ich habe für meine Arbeit zwei Themenschwerpunkte gewählt, die ich
ausführlich bearbeiten möchte. Zunächst jedoch stelle ich die Situation in
Westdeutschland und der DDR bezogen auf den Rassismus vor der
Wiedervereinigung vor. Den Mittelpunkt meiner Examensarbeit bildet die
verstärkte Ausbreitung des Rassismus nach der Wiedervereinigung und ihre
Ursachen, die ich näher erläutern werde. Dass es seit dem Mauerfall vermehrt
zu Rassismus kam ist bekannt, allerdings stellt sich die Frage nach den
Gründen. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet der Rassismus in der
Schule, wobei ich hier besonders Präventivmassnahmen vorstellen möchte.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Examenarbeit einen guten und ausführlichen
Einblick in die Thematik des neueren Rassismus geben kann und auch Ansätze
8 und Möglichkeiten zur Prävention vorstelle, die gegebenenfalls zu einem
Rückgang rassistischer Straftaten führen könnten.
Rassismus richtet sich gegen eine Vielzahl von menschlichen Gruppen, u.a.
gegen Ausländer, Behinderte, Homosexuelle, ältere Menschen und
Religionsgruppen. Im Laufe dieser Arbeit bezieht sich der "Rassismus-
Begriff", wenn nicht anders erwähnt, ausschliesslich auf Ausländer.
Ich weise darauf hin, dass die grundsätzlich benutzte maskuline Form in
meiner Examensarbeit auch die weibliche Form umfasst und der
Vereinfachung dient.
der heutigen Zeit noch aktuell. Er wurde in den letzten Jahren in der
Öffentlichkeit häufig tabuisiert, wenn nicht sogar geleugnet. Politiker und
Medien vermieden es bei Gewalttaten gegen Migranten von rassistischen
Angriffen zu sprechen, sie zogen die Begriffe "Ausländerfeindlichkeit" oder
"Fremdenfeindlichkeit" vor.
Der Begriff "Rassismus" weckt in den Köpfen der Menschen noch immer
Assoziationen zum Dritten Reich und der damaligen Rassenideologie der
Nationalsozialisten, die möglichst nicht mehr thematisiert werden soll.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands kam es immer häufiger zu
rassistischen Straftaten, wodurch der "Rassismus-Begriff" wieder in den
Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte. Zu nennen sind hier besonders die vielen
Brandanschläge gegen Ausländer (z.B. in Mölln, Hoyerswerda, Rostock-
Lichtenhagen und Solingen) zu Beginn der 90er Jahre, die bis heute
unvergessen sind und im weiteren Verlauf der Examensarbeit unter anderem
thematisiert werden.
Ich habe für meine Arbeit zwei Themenschwerpunkte gewählt, die ich
ausführlich bearbeiten möchte. Zunächst jedoch stelle ich die Situation in
Westdeutschland und der DDR bezogen auf den Rassismus vor der
Wiedervereinigung vor. Den Mittelpunkt meiner Examensarbeit bildet die
verstärkte Ausbreitung des Rassismus nach der Wiedervereinigung und ihre
Ursachen, die ich näher erläutern werde. Dass es seit dem Mauerfall vermehrt
zu Rassismus kam ist bekannt, allerdings stellt sich die Frage nach den
Gründen. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet der Rassismus in der
Schule, wobei ich hier besonders Präventivmassnahmen vorstellen möchte.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Examenarbeit einen guten und ausführlichen
Einblick in die Thematik des neueren Rassismus geben kann und auch Ansätze
8 und Möglichkeiten zur Prävention vorstelle, die gegebenenfalls zu einem
Rückgang rassistischer Straftaten führen könnten.
Rassismus richtet sich gegen eine Vielzahl von menschlichen Gruppen, u.a.
gegen Ausländer, Behinderte, Homosexuelle, ältere Menschen und
Religionsgruppen. Im Laufe dieser Arbeit bezieht sich der "Rassismus-
Begriff", wenn nicht anders erwähnt, ausschliesslich auf Ausländer.
Ich weise darauf hin, dass die grundsätzlich benutzte maskuline Form in
meiner Examensarbeit auch die weibliche Form umfasst und der
Vereinfachung dient.
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