Normative Einflussfaktoren auf das Verhalten im Straßenverkehr. Eine Studie zu den Rechtsansichten verschiedener Verkehrsteilnehmer
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
315 (Printausgabe)
Dateigröße
2560 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638069212
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Recht und Kriminalität, Note: 1,0, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die alltägliche Erfahrung im Strassenverkehr zeigt, dass sich längst nicht immer an die vom Gesetzgeber aufgestellten Regeln gehalten wird: So werden einerseits Regeln missachtet oder aber Regeln werden zwar andererseits grundsätzlich anerkannt, jedoch nimmt sich der einzelne Verkehrsteilnehmer einen persönlichen Ermessensspielraum heraus: Beispiele sind hier das Parken im Parkverbot zum einen und eine geringfügige Geschwindigkeitsübertretung zum anderen. Darüber hinaus - auch dies ist eine alltägliche Erfahrung - differiert der Grad der Normbefolgung mit der Rolle, die der einzelne im Strassenverkehr einnimmt: Fussgänger und Radfahrer überqueren beispielsweise eine Strasse deutlich häufiger trotz Rotlicht an der Ampel, als dies Autofahrer tun.
Aus diesen alltäglichen Erfahrungen resultieren Fragen, deren Beantwortung im Rahmen dieser Arbeit erfolgen soll: Welche Faktoren bewirken normgemässes, welche bewirken normwidriges Verhalten im Strassenverkehr und was sind die Gründe hierfür? Und: Welchen Einfluss übt die jeweilige im Strassenverkehr eingenommene Perspektive (als Fussgänger, Radfahrer oder Autofahrer) auf das Verhalten des einzelnen im Strassenverkehr aus bzw. welche Faktoren sind es, die die Unterschiede im jeweiligen Verhalten begründen?
Um diese Fragen zum Verhalten im Strassenverkehr beantworten zu können, müssen zunächst in einem ersten - theoretischen - Teil Grundlagen und Begriffsdefinitionen zum Strassenverkehr dargestellt und erörtert werden, ferner werden Theorien, Ansätze und Modelle vorgestellt und diskutiert, die das Verhalten im Strassenverkehr erklären, wobei in besonderem Masse auf das Rechtswirkungsmodell nach Runde / Giese eingegangen wird.
Daran schliesst sich ein zweiter - empirischer - Teil an, der das Forschungsvorhaben thematisiert; im Rahmen einer qualitativen Studie werden Fussgänger, Radfahrer und Autofahrer zu ihrem Verhalten im Strassenverkehr befragt; die Befragung erfolgt theoriegeleitet anhand eines Interview-Leitfadens, der zuvor über die Operationalisierung des Rechtswirkungsmodells nach Runde / Giese erarbeitet wird. Nach der Erläuterung des Forschungsvorhabens werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, die zuvor aufgestellten Hypothesen und formulierten Fragen überprüft bzw. beantwortet.
Schliesslich werden die zentralen Einflussfaktoren unter theoretischen Gesichtspunkten diskutiert, wobei hier mittels eines Exkurses eine Verbindung zum Verkehrsprojekt "Shared Space" erfolgt.
Aus diesen alltäglichen Erfahrungen resultieren Fragen, deren Beantwortung im Rahmen dieser Arbeit erfolgen soll: Welche Faktoren bewirken normgemässes, welche bewirken normwidriges Verhalten im Strassenverkehr und was sind die Gründe hierfür? Und: Welchen Einfluss übt die jeweilige im Strassenverkehr eingenommene Perspektive (als Fussgänger, Radfahrer oder Autofahrer) auf das Verhalten des einzelnen im Strassenverkehr aus bzw. welche Faktoren sind es, die die Unterschiede im jeweiligen Verhalten begründen?
Um diese Fragen zum Verhalten im Strassenverkehr beantworten zu können, müssen zunächst in einem ersten - theoretischen - Teil Grundlagen und Begriffsdefinitionen zum Strassenverkehr dargestellt und erörtert werden, ferner werden Theorien, Ansätze und Modelle vorgestellt und diskutiert, die das Verhalten im Strassenverkehr erklären, wobei in besonderem Masse auf das Rechtswirkungsmodell nach Runde / Giese eingegangen wird.
Daran schliesst sich ein zweiter - empirischer - Teil an, der das Forschungsvorhaben thematisiert; im Rahmen einer qualitativen Studie werden Fussgänger, Radfahrer und Autofahrer zu ihrem Verhalten im Strassenverkehr befragt; die Befragung erfolgt theoriegeleitet anhand eines Interview-Leitfadens, der zuvor über die Operationalisierung des Rechtswirkungsmodells nach Runde / Giese erarbeitet wird. Nach der Erläuterung des Forschungsvorhabens werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, die zuvor aufgestellten Hypothesen und formulierten Fragen überprüft bzw. beantwortet.
Schliesslich werden die zentralen Einflussfaktoren unter theoretischen Gesichtspunkten diskutiert, wobei hier mittels eines Exkurses eine Verbindung zum Verkehrsprojekt "Shared Space" erfolgt.
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