Trendumkehrformationen auf Aktien- und Devisenmärkten
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
918 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638730570
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Geld und Internationale Finanzwirtschaft), Veranstaltung: Geld und Internationale Finanzwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Die technische Analyse stellt auf den internationalen Finanzmärkten eine der wichtigsten Analysemethoden dar und wird von den unterschiedlichsten Marktteilnehmern genutzt. Bereits Taylor/Allen (1992) belegten den umfangreichen Einsatz der technischen Analyse anhand einer Umfrage von Devisenhändlern in London. Gehring/Menkhoff (2003) wiesen nach ihrer Befragung von deutschen und österreichischen Devisenhändlern und Fondsmanagern zusätzlich auf eine zunehmende Bedeutung der technischen Analyse in den letzten Jahren hin. Trotz ihrer umfangreichen Nutzug spaltet sie, wie keine andere Analysemethode, die Meinung über ihren Nutzen zwischen Praktikern und Akademikern, steht doch ihr Hauptziel der Profiterzielung in fundamentalem Widerspruch zur Effizienzmarkthypothese. Dieser Konflikt hat neben anderen Aspekten die empirische Untersuchung der Profitabilität oder zumindest der Prognosefähigkeit der technischen Analyse, insbesondere in den letzten 20 Jahren, in den Mittelpunkt der Forschung gerückt.
Während der quantitativ-statistische Zweig der technischen Analyse mit Oszillatoren, gleitenden Durchschnitten, uvm. auf mechanisch formulierten Regeln basiert und aufgrund der einfachen definitorischen und algebraischen Modellierung vergleichsweise einheitlich in empirischen Studien angesetzt werden kann, stellt die visuelle Chartanalyse, als der ursprüngliche und ältere Zweig der technischen Analyse, bei der Untersuchung nach wie vor eine Herausforderung dar. Die Beurteilung von Chartmustern ist stark von der individuellen Interpretation und Erfahrung des Betrachters abhängig, deshalb schwer mathematisch zu erfassen und konsistent in die empirische Untersuchung zu integrieren. Diese schwierige Umsetzung ist einer der Hauptgründe, warum die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet nicht so zahlreich und oft widersprüchlich sind. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen, wie der quantitative Charakter der Ökonomie und Bereiche der Psychologie, aufeinandertreffen und so zu einer kontroversen Diskussion über den Nutzen der Chartanalyse führen.
Bei der visuellen Chartanalyse sind Trendumkehrformationen von besonderem Interesse, da sie es ermöglichen sollen, Ein- und Ausstieg eines Investments optimal zu wählen und damit bestmöglich von einer Kursbewegung zu profitieren, wodurch die Identifikation der Trendumkehr genauso wichtig ist wie die Identifikation des Trends an sich.
Während der quantitativ-statistische Zweig der technischen Analyse mit Oszillatoren, gleitenden Durchschnitten, uvm. auf mechanisch formulierten Regeln basiert und aufgrund der einfachen definitorischen und algebraischen Modellierung vergleichsweise einheitlich in empirischen Studien angesetzt werden kann, stellt die visuelle Chartanalyse, als der ursprüngliche und ältere Zweig der technischen Analyse, bei der Untersuchung nach wie vor eine Herausforderung dar. Die Beurteilung von Chartmustern ist stark von der individuellen Interpretation und Erfahrung des Betrachters abhängig, deshalb schwer mathematisch zu erfassen und konsistent in die empirische Untersuchung zu integrieren. Diese schwierige Umsetzung ist einer der Hauptgründe, warum die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet nicht so zahlreich und oft widersprüchlich sind. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen, wie der quantitative Charakter der Ökonomie und Bereiche der Psychologie, aufeinandertreffen und so zu einer kontroversen Diskussion über den Nutzen der Chartanalyse führen.
Bei der visuellen Chartanalyse sind Trendumkehrformationen von besonderem Interesse, da sie es ermöglichen sollen, Ein- und Ausstieg eines Investments optimal zu wählen und damit bestmöglich von einer Kursbewegung zu profitieren, wodurch die Identifikation der Trendumkehr genauso wichtig ist wie die Identifikation des Trends an sich.
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