Hofmannsthals Frauen Frauentypen im Drama "Elektra" von Hugo von Hofmannsthal
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
467 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640391332
Die allgemeine Frauenfrage, die zentral in den Gedanken Wiens um 1900 stand, wurde noch stärker durch die männliche Identitätskrise hervorgehoben. Diese männliche Identitätskrise entstand aus der Unfähigkeit, mit Bedrohungen und Veränderungen Frauen begonnen, sich ihre eigenen Wege zu bahnen. Aber immer noch fertig zu werden. Aus diesem Grund auch wurde die um ihre Rechte kämpfende Frau zu einem natürlichen Feind des männlichen Ichs. Der Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau wurde in Literatur, Psychologie und Philosophie deutlich spürbar. Im philosophischen Diskurs eines der bedeutendsten Denker dieser Zeit, Otto Weiniger, wird die Frau als seelenlose Materie dargestellt, die sich im Widerspruch zum asketischen Geist befindet. Er schildert die Frau als Gegensatz zu Ratio und Technik und weist darauf hin, dass es in dieser Polarität keine Lösung gibt. "Weiniger schreibt, dass es keine eindeutigen Geschlechter gebe, sondern eben nur gemischte: Männer haben weibliche Elemente und Frauen eben männliche."
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