Vergleich der Effektivität zweier zerebraler Protektionssysteme zur endovaskulären Behandlung der Karotisstenose mittels transkraniellem Doppler und D
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
2374 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640532292
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medizin - Innere Medizin, Note: magna cum laude, Universität Leipzig (Leipzig Südost GmbH, Medizinische Klinik I, Angiologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Hintergrund: Der Goldstandard der operativen Behandlung der Karotisstenose hat in den letzten Jahren eine gleichwertige Behandlungsalternative bekommen: die Karotis-PTA mit Stentimplantation. Um die Effektivität der endovaskulären Behandlung zu verbessern wurden Protektionssysteme entwickelt. Welches dieser Protektionssysteme aber den anderen überlegen ist konnte noch nicht gezeigt werden, da klinische Ereignisse während und nach der Behandlung nur in wenigen Prozent auftreten, ist ein Surrogat-Parameter für klinisch in Erscheinung tretende Embolien wünschenswert. Hierfür kommen die Detektion der MES mit dem TCD und die DW-MRT in Frage.
Ziel der Studie: Vergleich der Effektivität verschiedener Konzepte der zerebralen Protektion bei der Karotis-PTA mittels TCD und DW-MRT.
Methodik: Bei 74 Patienten wurde eine Karotis-PTA mit Stentimplantation durchgeführt. 42 Patienten wurden mittels Filtersystem, 32 Patienten mittels eines proximalen Okklusionssystem (Mo.Ma.-System) geschützt. Alle Patienten erhielten während der Behandlung einen TCD mit Detektion von MES und sowohl vor als auch nach PTA eine DW-MRT.
Ergebnisse: Alle 74 Stenosen wurden erfolgreich unter Protektion behandelt. Bei allen Patienten wurden MES detektiert. In der Filter-Gruppe war die Anzahl der MES sowie der MES-Shower signifikant höher. In der DW-MRT wiesen 35,1% der Patienten frische ischämische Läsionen auf. Es zeigte sich kein Unterschied zwischen den Protektionssystemen hinsichtlich neuer MRT-Läsionen. Die Schlaganfalls- und Todesrate innerhalb der ersten 30 Tage lag bei 2,8%. In der Mo.Ma-Gruppe kam es zu 2 TIAs, in der Filtergruppe zu einem grossen und einem kleinen Schlaganfall. Es zeigte sich keine Korrelation zwischen den Befunden des TCD und der DW-MRT.
Schlussfolgerung: Der TCD mit Nachweis von MES zeigte eine Überlegenheit des Mo.Ma-Systems im Vergleich zum Filtersystem. Die DW-MRT konnte diesen Vorteil nicht nachweisen. Ob die Befunde einer der beiden Methoden tatsächliche embolische Ereignisse während oder nach Karotis-PTA darstellen, muss in grösseren Studien mit klinischem Endpunkt untersucht werden.
Ziel der Studie: Vergleich der Effektivität verschiedener Konzepte der zerebralen Protektion bei der Karotis-PTA mittels TCD und DW-MRT.
Methodik: Bei 74 Patienten wurde eine Karotis-PTA mit Stentimplantation durchgeführt. 42 Patienten wurden mittels Filtersystem, 32 Patienten mittels eines proximalen Okklusionssystem (Mo.Ma.-System) geschützt. Alle Patienten erhielten während der Behandlung einen TCD mit Detektion von MES und sowohl vor als auch nach PTA eine DW-MRT.
Ergebnisse: Alle 74 Stenosen wurden erfolgreich unter Protektion behandelt. Bei allen Patienten wurden MES detektiert. In der Filter-Gruppe war die Anzahl der MES sowie der MES-Shower signifikant höher. In der DW-MRT wiesen 35,1% der Patienten frische ischämische Läsionen auf. Es zeigte sich kein Unterschied zwischen den Protektionssystemen hinsichtlich neuer MRT-Läsionen. Die Schlaganfalls- und Todesrate innerhalb der ersten 30 Tage lag bei 2,8%. In der Mo.Ma-Gruppe kam es zu 2 TIAs, in der Filtergruppe zu einem grossen und einem kleinen Schlaganfall. Es zeigte sich keine Korrelation zwischen den Befunden des TCD und der DW-MRT.
Schlussfolgerung: Der TCD mit Nachweis von MES zeigte eine Überlegenheit des Mo.Ma-Systems im Vergleich zum Filtersystem. Die DW-MRT konnte diesen Vorteil nicht nachweisen. Ob die Befunde einer der beiden Methoden tatsächliche embolische Ereignisse während oder nach Karotis-PTA darstellen, muss in grösseren Studien mit klinischem Endpunkt untersucht werden.
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