Praktikumsbericht über Anerkennungsjahr in der Tagesbildungsstätte der Lebenshilfe e.V. zum Erwerb der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozi
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.10.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
630 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638145961
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: keine, Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Wolfenbüttel (-), Sprache: Deutsch, Abstract: Mein Berufspraktikum habe ich bei der Lebenshilfe Seesen-Bad-Gandersheim
e.V. absolviert. In dieser Zeit arbeitete ich in der Tagesbildungsstätte
für geistig Behinderte. Während meines Studiums hatte ich mich mit dem Bereich
Arbeit mit Behinderten nur sehr wenig beschäftigt. Daher stellte sich für
mich die Frage, was überhaupt Behinderung bedeutet.
Als geistig behindert gilt, ÄZHULQIROJHHLQHURUJDQLVFKJHQHWLVFKHQRGHUDQ
GHUZHLWLJHQ6FKlGLJXQJLQVHLQHUSV\FKLVFKHQ*HVDPWHQWZLFNOXQJXQGLQVHL
QHU/HUQIlKLJNHLWVRVHKUEHHLQWUlFKWLJWLVWGDVVHUYRUDXVVLFKWOLFKOHEHQVODQ
JHUVR]LDOHUXQGSlGDJRJLVFKHU+LOIHQEHGDUI0LWGHUNRJQLWLYHQ%HHLQWUlFKWL
JXQJJHKHQVROFKHGHUVSUDFKOLFKHQVR]LDOHQHPRWLRQDOHQXQGPRWRULVFKHQ
(QWZLFNOXQJHLQKHU³ (KANTER 1977, S. 242). Eine klare Zuordnung ist aber
erst ab dem Schulalter möglich. Der Anteil geistig behinderter Kinder an der
Gesamtzahl der Kinder eines Jahrganges wird auf 0,6% geschätzt (OERTER/
MONTADA 1998, S. 928).
BACH ( 1982, S. 138) charakterisiert geistige Behinderung als ein stark abweichendes,
längerfristiges Vorherrschen anschaulich-vollziehendes Denkens, das
durch noch wenig ausgeprägte Vorstellungen von Gegenständen und ihren Beziehungen
gekennzeichnet ist.
Im Bundessozialhilfegesetz (BSHG) heisst es: Ä*HLVWLJZHVHQWOLFKEHKLQGHUW
VLQG3HUVRQHQEHLGHQHQLQ)ROJHHLQHU6FKZlFKHLKUHUJHLVWLJHQ.UlIWHGLH
)lKLJNHLWHQ]XU(LQJOLHGHUXQJLQGLH*HVHOOVFKDIWLQHUKHEOLFKHQ8PIDQJEH
HLQWUlFKWLJWLVW³
In der Medizin gibt es hierfür den Begriff 2OLJRSKUHQLH, also psychische Zustände,
die vererbt oder frühzeitig erworben wurden und hauptsächlich die Intelligenz
betreffen. Die Psychologie achtet hierbei vor allem auf die Retadierung
der Intelligenz (IQ unter 65), dabei wird jedoch ausser acht gelassen, dass
bei einer geistigen Behinderung nicht immer eine allgemeine Retardierung
vorliegt, sondern manchmal auch nur bestimmte geistige Fähigkeiten betroffen
sind. Die Ursachen geistiger Behinderung sind eher organische Ursachen (ca. 71%),
hierbei bilden die Chromosomanomalien die grösste Gruppe (20-40%). Weitere
Ursachen können u.a. Infektionen und Vergiftungen, Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen,
unbekannte pränatale Einflüsse, Traumata und physische
Schädigungen, grobe Hirnerkrankungen, Umwelteinflüsse oder andere Ursachen
sein (vgl. HENSLE 2000, S. 136f).
Im folgenden werde ich die Einrichtung Lebenshilfe e.V. und die Rahmenbedingungen
für die Arbeit mit geistig Behinderten darstellen. [...]
e.V. absolviert. In dieser Zeit arbeitete ich in der Tagesbildungsstätte
für geistig Behinderte. Während meines Studiums hatte ich mich mit dem Bereich
Arbeit mit Behinderten nur sehr wenig beschäftigt. Daher stellte sich für
mich die Frage, was überhaupt Behinderung bedeutet.
Als geistig behindert gilt, ÄZHULQIROJHHLQHURUJDQLVFKJHQHWLVFKHQRGHUDQ
GHUZHLWLJHQ6FKlGLJXQJLQVHLQHUSV\FKLVFKHQ*HVDPWHQWZLFNOXQJXQGLQVHL
QHU/HUQIlKLJNHLWVRVHKUEHHLQWUlFKWLJWLVWGDVVHUYRUDXVVLFKWOLFKOHEHQVODQ
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(QWZLFNOXQJHLQKHU³ (KANTER 1977, S. 242). Eine klare Zuordnung ist aber
erst ab dem Schulalter möglich. Der Anteil geistig behinderter Kinder an der
Gesamtzahl der Kinder eines Jahrganges wird auf 0,6% geschätzt (OERTER/
MONTADA 1998, S. 928).
BACH ( 1982, S. 138) charakterisiert geistige Behinderung als ein stark abweichendes,
längerfristiges Vorherrschen anschaulich-vollziehendes Denkens, das
durch noch wenig ausgeprägte Vorstellungen von Gegenständen und ihren Beziehungen
gekennzeichnet ist.
Im Bundessozialhilfegesetz (BSHG) heisst es: Ä*HLVWLJZHVHQWOLFKEHKLQGHUW
VLQG3HUVRQHQEHLGHQHQLQ)ROJHHLQHU6FKZlFKHLKUHUJHLVWLJHQ.UlIWHGLH
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In der Medizin gibt es hierfür den Begriff 2OLJRSKUHQLH, also psychische Zustände,
die vererbt oder frühzeitig erworben wurden und hauptsächlich die Intelligenz
betreffen. Die Psychologie achtet hierbei vor allem auf die Retadierung
der Intelligenz (IQ unter 65), dabei wird jedoch ausser acht gelassen, dass
bei einer geistigen Behinderung nicht immer eine allgemeine Retardierung
vorliegt, sondern manchmal auch nur bestimmte geistige Fähigkeiten betroffen
sind. Die Ursachen geistiger Behinderung sind eher organische Ursachen (ca. 71%),
hierbei bilden die Chromosomanomalien die grösste Gruppe (20-40%). Weitere
Ursachen können u.a. Infektionen und Vergiftungen, Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen,
unbekannte pränatale Einflüsse, Traumata und physische
Schädigungen, grobe Hirnerkrankungen, Umwelteinflüsse oder andere Ursachen
sein (vgl. HENSLE 2000, S. 136f).
Im folgenden werde ich die Einrichtung Lebenshilfe e.V. und die Rahmenbedingungen
für die Arbeit mit geistig Behinderten darstellen. [...]
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